Teilnahmebedingungen

Einsendeschluss ist Sonntag, 28. Februar 2021, 24 Uhr.

Jeder Teilnehmer darf mit einem Bild (digital oder analog) teilnehmen. Es darf nur mit einem Bild teilgenommen werden, an dem der Teilnehmer sämtliche Bildrechte besitzt.

Einsendungen sind möglich über Facebook (PN an „Bouletten Michel“), als E-Mail an info@regional-1a.de oder als Ausdruck per Post an „Bouletti-Mahl Zeit“, Kornmarkt 8, Stendal. Dort können Ausdrucke auch abgegeben werden.

Die Bilder werden am 1. März auf Facebook („Regional-1A“), www.regional-1a.de und im „Bouletti-Mahl Zeit!“ veröffentlicht. Veröffentlichungen im Vorfeld behält sich der Veranstalter vor.

Die Abstimmung läuft bis zum 7. März. Es zählen alle Stimmen, die als positives Votum auf Facebook, als E-Mail oder im „Bouletti“ erfolgen. Die Öffentlichkeit geht mit 50 Prozent in die Wertung ein, die andere Hälfte kommt von einer Jury.

Siegerehrung ist am 15. März im „Bouletti-Mahl Zeit“ in Stendal.

Mit der Einreichung eines Beitrages erklären sich die Teilnehmer mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Stendal l Einige Erfindungen haben sich durchgesetzt, andere nicht. Für das Ehepaar Rittmann ist das aber egal. „Uns geht es darum zu zeigen, was es in Sachsen-Anhalt für pfiffige Typen gab und gibt, welche Aushängeschilder“, sagt Anke Rittmann. Dabei spiele es keine Rolle, ob die Erfindung, Entdeckung oder Idee den Triumphzug um die Welt angetreten hat oder ob es bei der Idee und einem Entwurf in der Schublade geblieben ist. Rittmanns wissen, dass das Thema darum nicht leicht umzusetzen ist. Doch gerade darin sehen sie auch eine Chance für viele kreative Einsendungen.

Wenn sie sagen: „Wir möchten die Leute zum Nachdenken bringen“, dann meinen die Inhaber des „Bouletti – Mahl Zeit“ am Stendaler Marktplatz einerseits die fotografische Herausforderung, andererseits aber auch die Recherche.

Auch Kulinarisches darf vor die Kamera

„Bei der haben wir selbst schon viel Interessantes erfahren“, erzählt Michael Rittmann. Zum Beispiel, dass im damaligen Reichsbahnausbesserungswerk Stendal, heute Alstom, Ende der 1940er Jahre eine Lok mit Kohlenstaubfeuerung entwickelt worden ist. Oder auch, dass ein Hallenser Chemiker vor einigen Jahren die These aufgestellt hat, dass die Ur-Cola aus der Lutherstadt Wittenberg komme. Der Botaniker Valerius Cordus soll 1539 Süßholzsaft, ätherische Öle wie Muskatnuss und ein paar Tropfen Schwefelsäure gemischt haben zu einem braunen Sirup, ähnlich dem der Cola-Basis.

„Wir möchten einfach zeigen, was Sachsen-Anhalt alles kann, dass wir mehr können, als früh aufzustehen“, so Anke Rittmann. „Vielleicht kurbelt es die Neugier an, sich intensiver damit zu beschäftigen.“ Denn vieles sei mittlerweile vergessen oder einfach alltäglich, ohne dass die Geschichte dahinter bekannt ist. Wenn von Sachsen-Anhalt die Rede ist, ist das Gebiet des heutigen Bundeslandes gemeint. Die Erfindungen oder Entdeckungen können deutlich älter sein.

Witzige Ideen erwünscht

Frühere und heutige technische Erfindungen und naturwissenschaftliche Entdeckungen sind ebenso gemeint wie kulinarische Besonderheiten, zum Beispiel die Halloren-Kugeln aus Halle oder der Salzwedeler Baumkuchen. Das Fachgebiet ist egal, auch, was aus der Erfindung geworden ist. Was sich die Initiatoren des Fotowettbewerbes aber wünschen, ist eine möglichst witzige Umsetzung des Themas. Das kann zum Beispiel eine leere Schachtel sein, in der zuvor Halloren-Kugeln auf ihren Verzehr gewartet haben. Oder ein Oldtimer, wenn es um Innovatives in der Automobilindustrie geht.

Zum eingesandten Foto sollte auf jeden Fall geschrieben werden, was es darstellt und um welche Erfindung und welchen Erfinder es geht. Und wichtig ist auch: Wer ein Foto einschickt, muss daran die Bildrechte besitzen. Heißt: Er oder sie muss das Foto selbst gemacht haben.