Stendal l Das Szenario war schrecklich: Massenunfall mit insgesamt zwölf, zum Teil eingeklemmten Personen am Stendaler Klärwerk. Doch es war nur eine Übung, die die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Stendal, Wahrburg, Bindfelde, Staffelde und Insel am Sonnabendnachmittag erwartete

Dabei waren auch elf Darsteller und ein Dummy der Johanniter-Jugend, die die Verletzten mimten. Vom geschminkten Verletzungsmuster bis zu lauten und andauernden Hilfe- und Schmerzensschreien war die Atmosphäre für die rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sehr realistisch.

Leitende Notärzte dabei

Zwei Leitende Notärzte Manuela Huß und Stephan Drösewaren auch gefordert, immer bestimmend und mit klaren Kopf dabei. Das Zusammenspiel zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr klappte gut und wird auch immer wieder geübt und das mindestens einmal im Jahr im Rahmen der Ausbildung, wie Thomas Maß, Übungsleiter und Organisator, sowie Johanniter-Zugführer Robert Neugebauer gegenüber der Volksstimme erklärten. an jenen Tag Zum Üben gehört auch der Umgang mit hydraulichen Werkzeugen wie Schere und Spreizer.

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Frank Neugebauer von der Feuerwehr-Einsatzleitungsagte, dass es ein sehr lehrreicher Tag gewesen sei, an dem alle Ziele erreicht wurden Das Schiedsrichterteam zeigte sich in der Übungsnachbesprechung sehr zufrieden mit der Priorisierung der Einsatzmaßnahmen und der professionellen Abarbeitung der mit einem sehr hohen Schwierigkeitsgrad angelegten Ausbildung aber auch mit dem Zeitmanagement unter realen Bedingungen. Das hatte auch der ärztlichen Rettungsdienstleiters im Landkreis Stendal, Dr Kai-Stephan-Friedrichs, an jenen Tag so beobachtet.

Der sehr hohe Ausbildungsstand der ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr war, so betonte es auch die Notärztin Manuela Huß, „der Schlüssel zum Erfolg”.