Stendal l Stendal soll einen Kinderbeauftragten bekommen. Dies sehen fraktionsübergreifende Überlegungen im Stadtrat vor. Eine entsprechende Vorlage soll noch in die nächste Stadtratssitzung im September eingebracht Iwerden.

Ausmodellprojekt ausgeschieden

Ende 2014 hatte der Stadtrat beschlossen, dass Stendal eine „kinderfreundliche Kommune“ werden soll. Auf eine kostspielige Zertifizierung verzichtete man allerdings. Ferner bewarb sich die Stadt für das bundesweite Modellprojekt „Zukunftsstadt 2030“, bei dem es darum ging, eine Vision für ein kinderfreundliches Stendal zu entwickeln. Die Hansestadt gehörte zu 54 vorausgewählten Städten, schied dann aber 2016 aus dem Projekt aus.

Nun soll ein hauptamtlicher Kinderbeauftragter, der nicht der Verwaltung im Rathaus zugeordnet ist, das Thema Kinderfreundlichkeit weiter vorantreiben. Die Finanzierung dazu solle über den Haushalt 2018 abgesichert werden, heißt es auf Anfrage der Volksstimme. Es ist derzeit nicht vorgesehen, Fördergeld für die Stelle zu beantragen. Details müssen noch geklärt werden.