Stendal | Das Nandu-Pärchen „Anton“ und „Frieda“ im Stendaler Tiergarten hat Nachwuchs. Ausgebrütet hatte sie – wie bei Laufvögeln üblich – der Vater. Kleine Küken sind nun geschlüpft. „Unsere größte Hoffnung ist, dass sie jetzt schnell wachen“, sagt Tiergartenleiterin Anne-Katrin Schulze. Die kleinen Vögel sind gerade einmal rund 15 Zentimeter groß. „Es kann noch viel passieren“, sagt sie.

Gerade, weil die Küken so klein sein, könnte beispielsweise eines der großen Tiere versehentlich drauftreten. Aufgepeppelt werden die Tiere im Übrigen mit Haferflocken, gekochten Eiern, Brennnesselblättern und Mineralstoffen.

Wenn die Kleinen in sechs, sieben Wochen „über den Berg“ sind, dann könne man über eine Namensgebung nachdenken, sagt Schulze. Die Elterntiere waren im Mai 2016 in den Stendaler Tiergarten gekommen. Auch 2017 hatten sie bereits Eier im Nest. „Die wurden allerdings von Besuchern herausgenommen“, so Schulze.