Freiwilligen-Agentur

Neues Lastenfahrrad wird an die Freiwilligen-Agentur Altmark in Stendal überreicht

Für eine umweltfreundlichere Zukunft erhält die Freiwilligen-Agentur in der Kleinen Markthalle ein Lastenfahrrad. Hauptsponsor war die Stendaler Wohnungsbaugesellschaft.

Von Leon Zeitz 22.07.2021, 15:45
Daniel Jircik kommt mit Isabella Lang angeradelt, um das neue Lastenrad an der Kleinen Markthalle in Stendal zu übergeben.
Daniel Jircik kommt mit Isabella Lang angeradelt, um das neue Lastenrad an der Kleinen Markthalle in Stendal zu übergeben. Foto: Leon Zeitz

Stendal - Mit einem breiten Grinsen kommt Daniel Jircik die Straße Am Dom entlanggeradelt. Grund zum Strahlen gibt es für den Geschäftsführer der Stendaler Wohungsbaugesellschaft (SWG) am 22. Juli 2021 genug. Er übergibt am Mittag das neue Lastenfahrrad, genannt Stella, an die Freiwilligen-Agentur an der Kleinen Markthalle in Stendal. Die Wohnungsbaugesellschaft ist Hauptsponsor für das fast 2700 Euro teure elektrisch betriebene Spezialgefährt.

Die Idee zu diesem umweltfreundlichen Transportmittel hatte die Stendaler Ortsgruppe von Fridays for Future. Umgesetzt wurde sie letztendlich in Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur.

Zur Friday for Future-Gruppe gehört auch Isabella Lang. Sie lässt es sich nicht nehmen, das Lastenfahrrad auszuprobieren, und nutzt die Chance, um sich von Daniel Jircik kutschieren zu lassen. „Dieser Typ Rad eignet sich gut für Kinder“, erklärt sie. Eine Waschmaschine wäre für das Fahrrad der Freiwilligen-Agentur zu schwer, doch sei es grundsätzlich praktisch für Umzüge.

Der Umweltaspekt steht im Vordergrund

Das Lastenfahrrad kann von allen Interessierten genutzt werden. „Es gibt schon Anmeldungen und für das Wochenende ist es bereits vergeben“, sagt Marion Zosel-Mohr von der Freiwilligen-Agentur.

Sie ist froh darüber, dass das regionale Projekt endlich umgesetzt werden konnte. Eigentlich war es schon für den Mai geplant, doch hat sich durch die aktuelle Situation der Zeitplan etwas nach hinten verschoben. Letztendlich sei jedoch das Wichtigste das die Kooperation gut geklappt habe. „Wir hoffen auf einen sorgsamen Umgang mit dem Fahrrad“, ergänzt sie.

Daniel Jircik ist ebenfalls stolz über die Umsetzung des Projekts. Besonders wichtig ist ihm der umweltfreundliche Aspekt des Fahrrades. „Hoffentlich ist dies der Anstoß für weitere Räder dieser Art“, sagt er.

In anderen Städten ein erfolgreiches Konzept

In Berlin und Potsdam habe es ähnliche Projekte gegeben und dort hatten sie eine große Wirkung erzielt. Alle Beteiligten wünschen sich für die Zukunft, dass es sich in der Hansestadt in eine ähnliche Richtung entwickeln wird.

Neben der SWG gab es auch eine finanzielle Unterstützung von Zweirad-Schulze und der Kaschade-Stiftung. Letztere übernimmt zudem die Versicherung. Auch die Gruppe von Fridays for Future hat einen Teil beigetragen und mit selbstgestalteten Weihnachtskarten einen Betrag gespendet.