Bewerbungen

Den Bewerbungsbogen findet man ab Montag unter www.landkreis-stendal.de

Weitere Informationen zu Bewerbungsbedingungen gibt es beim Landkreis Stendal, Wirtschaftsförderung, Arneburger Straße 24, Tel. 03931/60 78 80, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@landkreis-stendal.de

Bewerbungsschluss ist der 15. August 2016, das Kooperationsprojekt muss jedoch bis 30. Juni abgeschlossen sein.

Die Preisvergabe erfolgt am 2. November in der Hochschule.

Stendal l Studierende, die an der Stendaler Fachhochschule (FH) immatrikuliert sind, können in diesem Jahr erstmals 500 Euro einheimsen. Aber nicht einfach, indem sie besonders fleißig und schnell und erfolgreich studieren, sondern sie müssen dafür innerhalb ihres Studiums mit einem Unternehmen, einer öffentlichen oder einer Sozialeinrichtung aus dem Landkreis Stendal kooperieren – also ein gemeinsames Projekt betreiben. So jedenfalls haben es sich die Fachhochschule Stendal und der Landkreis Stendal als Initiatoren des „Studierenden-preises“ erdacht.

Nutzen für die Region

Eine genaue Definition für solcherlei Projekte geben sie nicht, Professor Wolfgang Patzig – an der FH der Prorektor für Hochschulmarketing – formulierte es daher im Pressegespräch so: „Es muss einen wissenschaftlichen Hintergrund haben und einen Nutzen für die Region.“ Es gehe darum, einen „Ansporn zu schaffen, dass die Studenten sich noch mehr in die Betriebe der Region einbringen und die Betriebe mehr auf die Hochschule zugehen“, ergänzte Landrat Carsten Wulfänger.

Der Gedanke dahinter selbst ist nicht neu – von Anbeginn seien die Studierenden durch Praktika, Projekte und Abschlussarbeiten eng mit Unternehmen und Kommunen in Kontakt, wie Doreen Falke vom Büro für regionale Zusammenarbeit an der FH verdeutlichte. Enge Verbindungen gebe es sowohl zur Hansestadt Stendal als auch zum Landkreis, als Beispiele nannte sie außerdem das Klinikum Uchtspringe und einen Unternehmer in Tangerhütte.

Neu ist jetzt aber, dass es für solcherlei Verbindungen Geld als Belohnung gibt. Man wolle mit dem Preis zeigen, wie verankert die Stendaler Fachhochschule in der Region sei, sagte Wulfänger. Denn nicht zuletzt basiere die Innovationskraft im Landkreis Stendal auf einer gelebten Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft.

Arbeit der Studenten sichtbarer machen

„Die Fachhochschulen sind in Deutschland im Vergleich zu den Universitäten mit ihrer 500-jährigen Tradition sehr jung“, merkte Patzig an, „aber ihr großes Plus sind die Angewandten Wissenschaften, also die sehr praxisnahe Ausbildung.“ Und das wolle man mittels des nun ausgelobten Preises noch verdeutlichen: „Fachhochschulen sollten eine gewisse Strahlkraft in der Region haben, und die Arbeit der Studierenden soll sichtbarer gemacht werden.“