Stendal l Mehr als 200 Menschen demonstrierten am 20. September erstmals auch in Stendal für mehr Klimaschutz. Bis dahin hatte es in der Hansestadt keine eigene Initiative gegeben, die sich von „Fridays for Future“ (FFF) hätte anstecken lassen. Nun aber soll der Protest für mehr und besseren Klimaschutz sogar eine Fortsetzung finden – und zwar am 29. November ab 14 Uhr wiederum auf dem Stendaler Marktplatz.

Zosel-Mohr schiebt Sache an

„Beherzt gehen wir die nächste Teilnahme am weltweiten Klima-Streik-Tag jetzt planerisch mit vielen Akteuren an“, verkündet Marion Zosel-Mohr als Prozessmanagerin der „Engagierten Stadt Stendal“ und Anschieberin der ersten Stendaler FFF-Teilnahme. „Eine Gruppe von Engagierten plant bereits fleißig und wünscht sich, dass sich noch weitere Organisationen, Initiativen, Firmen, Schulen und Privatpersonen beteiligen.“

Unter dem Motto „Aktion Zukunft ins Leben, aus Liebe zu unserem Planeten“ wollen die Organisatoren betont „allen die Möglichkeit geben, ins Gespräch zu kommen, sich zu informieren, inspirieren zu lassen und miteinander Handlungsmöglichkeiten für den Alltag zu entwickeln“. Außerdem habe man die Hoffnung, „dass ein Gefühl der Gemeinschaft entsteht. Dass unsere Altmark, die ‚Grüne Wiese mit Zukunft‘, als klimafreundlichster Vorort Berlins gelten kann, in dem sich die Bürger*innen gesehen, gehört und vor allem wohl fühlen, denn wir haben bereits die optimalen Voraussetzungen dazu und müssen sie nur nutzen.“