Tangermünde l Wer ab Montag durch Tangermünde fährt, sollte, um nicht plötzlich in einer Sackgasse zu landen, einmal mehr auf die Verkehrsschilder achten. Der Grund: Ab Montag ist eine der wichtigsten Kreuzungen der Stadt komplett gesperrt.

Wer aus Richtung Elbbrücke kommt und über die Lüderitzer Straße in Richtung Tangerhütte, Lüderitz fahren möchte, wird in Höhe der Stendaler Straße in einer Sackgasse ankommen. Grund dafür sind die Kanalbauarbeiten in der Stendaler Straße, die ab Montag bis in den Kreuzungsbereich hineinragen werden.

Überörtlich, also für alle Fahrer, die aus Richtung Elbbrücke kommen und weiter gen Süden möchten, führt die Umleitung über die Bundesstraße 188, 189, Heeren und Grobleben zurück auf die L 30.

Für Einwohner, Besucher der Innenstadt und Touristen wird die innerörtliche Wegweisung zu den Zielen „Altstadt“ und „Parkplatz Wohnmobile“ wie folgt ausgewiesen: Aus Richtung Tangerhütte und Lüderitz kommend wird es ein Hinweisschild zum „Parkplatz WoMo“ geben.

Führung in Richtung Innenstadt und Stellplatz

Wer in die Altstadt möchte, wird über die Lüderitzer Straße und die August-Bebel-Straße nach links in die Luisenstraße geschickt, trifft dort auf die Heerener Straße, biegt rechts ab in Richtung Stendaler Straße, fährt über diese hinweg in die Bahnhofstraße und wird über die Albrechtstraße zurück in die Lindenstraße geführt. Von hier aus geht es über die Grete-Minde-Straße, wie derzeit auch schon, in die Altstadt und zum Hafen.

Wer aus Richtung Heeren kommt, erreicht den Wohnmobilstellplatz, indem er von der Heerener Straße rechts in die Luisenstraße abbiegt, an deren Ende rechts in die August-Bebel-Straße fährt und an deren Ende nach links in die Magdeburger Straße einfährt, um zum Ziel zu gelangen. Aus Richtung Stendal kommend führt der Weg ebenfalls über die Heerener, Luisen- und Bebelstraße zum Wohnmobilplatz.

Halteverbote und Einbahnstraßen

Wohnmobile, die aus Richtung Elbbrücke kommen und zum Stellplatz gelangen wollen, werden über die Lindenstraße nach rechts in die Karlstraße, nach links in die Friedrich-Ebert-Straße, nach rechts in die Stendaler Straße und von dort nach links in die Heerener Straße geleitet, von wo aus es über die Luisen- und Bebelstraße zum Wohnmobilplatz geht.

Neben der Umstellung für die Ortskenner gibt es vor allem für all jene Anwohner der Straßenzüge Einschränkungen, die als Umleitungsstrecke ausgewählt wurden. So gibt es am Montag in der Bahnhofstraße ein Halteverbot linker Hand zwischen Stendaler Straße und Albrechtstraße sowie jeweils einseitig in den Kreuzungsbereichen in der Friedrich-Ebert-Straße rechter Hand zwischen Karlstraße und Stendaler Straße, in der Karlstraße zwischen Lindenstraße und Bahnhofstraße sowie in der Albrechtstraße zwischen Lindenstraße und Bahnhofstraße.

Die Beschilderung ist bereits aufgestellt, so dass die Anlieger und alle anderen Nutzer dieser Parkmöglichkeiten sich schon jetzt informieren können.

Für die sieben Wochen werden außerdem vorübergehend Einbahnstraßen eingerichtet. So wird die Albrechtstraße aus Richtung Bahnhofstraße kommend zur Einbahnstraße. Die Friedrich-Ebert-Straße ist von Karlstraße bis Stendaler Straße nur in diese Richtung befahrbar. Und auch die Bahnhofstraße darf zwischen Stendaler Straße und Albrechtstraße nur in Richtung Bahnhof befahren werden.

Müllsammelpunkte schon ab Montag nutzen

Um während der Zeit der Kreuzungssperrung auch die Müllentsorgung zu gewährleisten, wurde in Absprache mit der Abfallentsorgungsgesellschaft des Landkreises Stendal die Schaffung von Müllsammelpunkten vereinbart. Diese müssen bereits ab Montag, 22. Juli, da an diesem Tag Bio- und Restmüll abgeholt werden, erstmals genutzt werden.

Die Anwohner der Stendaler Straße, August-Bebel-Straße und Lindenstraße, die während der Bauarbeiten in einer Sackgasse wohnen, müssen diese Sammelpunkte nutzen. Ohne Durchfahrt beziehungsweise Wendemöglichkeit können die Entsorgungsfahrzeuge nicht direkt vor die Haustüren fahren.

Folgende Punkte wurden als Müllsammelpunkte ausgewiesen: Lindenstraße/Notpforte/ Karlstraße, in der Stendaler Straße neben dem Getränkemarkt und die Ecke August- Bebel-Straße/Am Scheunenhof.

Damit jeder Anwohner seine eigene Tonne nach dem Entleeren wieder mitnehmen kann, ist es erforderlich, diese vorher zu kennzeichnen. Der Name oder auch Straße und Hausnummer können auf der Tonne notiert werden. Wer Hilfe beim Transport seiner Tonnen benötigt, kann die Bauarbeiter im Vorfeld um Unterstützung bitten. Im Baubereich selbst hilft die zuständige Baufirma.