Spielzeit 2020/21 – Premieren

12. September: Judas, Monolog, Marienkirche

13. September: Im Theater ist nichts los, Lieder, Kaisersaal
19. September: Die Känguru-Chroniken, Haus der Vereine
22. Oktober: Ich war noch niemals in New York, Kaisersaal
28. November: Fräulein Smillas Gespür für Schnee, Lagerhalle des TdA 

9. Dezember: Es geschah am festlichen Tag, Kaisersaal
30. Januar: Blues Brother, Hotel „Schwarzer Adler“

9. April: Der Urknall, Haus der Vereine
10. April: Oleanna, Audimax Hochschule Stendal

28. Mai: Der Revisor, Gerberhof
Junges Theater

13. September: Das kleine bin ich, Puppenspiel,
4. Oktober: Die Werkstatt der Schmetterlinge, Konzertsaal Musik- und Kunstschule
14. November: Eine Woche voller Samstage, Landratsamt
21. November: Das Schicksal stellt mich auf eine Nadelprobe, Winckelmann-Gymnasium
16. Januar: Futur eins: Leben auf dem Mars, Grundschule Nord
Theater im Klassenzimmer

26. Oktober: Der Junge mit dem längsten Schatten,
25. März: Ziegeuner-Boxer,

Bürgerbühne

4. März: Pampa Blues,
1. Juli: Wende.Punkte,

Stendal l Die Coronapandemie zwingt die Künstler nicht in die Knie. Zwar hätte Stendals Theaterintendant Wolf E. Rahlfs noch vor wenigen Wochen bei dem Gedanken, ein neues Programm präsentieren zu können, „nur müde gelächelt“, aber: „immerhin gelächelt“.

Seine zurückhaltende Freude löste ein Glücksgefühl ab, als Rahlfs am Wochenende den Freunden des Theaters das Programm für die Spielzeit 2020/21 vorstellte. In zwei Veranstaltungen im Musikforum der Katharinenkirche.

"Judas" macht den Auftakt

Auf 19 Premieren darf sich die Anhängerschar freuen. Ebenso, dass die Aufführungen wieder in interessanten Ausweichspielstätten stattfinden, wie zum Auftakt der Monolog „Judas“ im eindrucksvollen gotischen Backsteinbau der Marienkirche, das Zwei-Personen-Kammerstück „Oleanna“ im Audimax der Hochschule oder das Kriminalstück „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ in der großen Lagerhalle des Theaters. Das ist nicht Corona geschuldet, sondern wegen weiteren energetischen Sanierung des Theatergebäudes erforderlich, begründet der Intendant.

Gleichzeitig versicherte Rahlfs, dass die neue Spielzeit „krisen- und pandemiefest“ ist. Es seien, den Abstandsregeln konform, weniger Künstler auf der Bühne, manche Stücke seien kürzer als üblich und ohne Pausen, um das Publikum nicht übermäßig lange in einem Raum zu halten. Auch wenn Corona das Programm beeinflusst, „wird das Theater der Altmark erneut die ganze künstlerische Bandbreite anbieten“, betont Rahlfs.

Er führte in der Katharine gemeinsam mit Tristan Benzmüller, der zum 1. Januar die daramaturgische Leitung von Cordula Jung übernimmt, in die neue Spielzeit ein. Ausschnitte präsentierten Alice Katharina Schmidt, Ensembles-Neuzugang Sebastian Hammer und Daniel Schmidt. Mit dabei war auch der musikalische Leiter Niclas Ramdohr.

Mehr Infos auf www.tda-stendal.de.