Stendal l Die derzeit laufenden Arbeiten an der Ortsumgehung Stendal-Ost zwischen der Arneburger Straße und der Abfahrt Bindfelde werden nicht vor dem 29. August abgeschlossen sein. Das teilte die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Regionalbereich Nord, auf Volksstimme-Nachfrage mit. Bei der Verlängerung seien „Rest­arbeiten berücksichtigt, die unter Vollsperrung schneller erledigt werden können“. Die Bauarbeiten „dienen der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit und sollen größere Schäden innerhalb des nächsten Winters vermeiden helfen“. Eine Weiterführung der Arbeiten an der Umfahrung, das wäre dann der dritte Bauabschnitt, ist erst für das kommende Jahr vorgesehen.

Bis zum 31. August werden auf der Landesstraße 30 von der Anbindung an die Bundesstraße 188 bis nach Tangermünde sowie im Bereich zwischen Bellingen und Tangermünde auf mehreren Teilstücken und Kreuzungen Erhaltungsarbeiten (Oberflächenbehandlungen beziehungsweise Dünnschichtbeläge im Kalteinbau) ausgeführt. Dabei handelt es sich um sogenannte Kurzzeitbaustellen, auch Tagesbaustellen genannt, die nur zirka drei Tage dauern und unter halbseitiger Straßensperrung mit Ampelregelung vorgenommen werden.

Vollsperrung bei Meseberg dauert an

Die Vollsperrung auf der Landesstraße 9 zwischen Osterburg und Meseberg muss voraussichtlich bis zum Freitag, 1. September, verlängert werden, teilte die Landesbehörde weiter mit. Darum gibt es dort weiterhin Beeinträchtigungen für den Verkehr.

Korrosionsschutzarbeiten sind zudem an den Geländern der Ortsumfahrung Stendal-Süd (vom Knoten B 188/B 189 bis zum Knoten Bindfelde) vorgesehen. Einen Termin dafür hat die bauausführende Firma noch nicht genannt. Für die Arbeiten wird punktuell eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn erforderlich werden. Der Verkehr wird dann mittels Ampelregelung an den Baustellen vorbeigeführt. Unter Regie der Landesbaubehörde laufen derzeit zudem die Arbeiten an der Heerener Straße, wo ein zweiter Kreisel entsteht.