Stendal l Vier leerstehende Wohnblocks in Stendal-Süd sind im Rahmen einer Zwangsversteigerung verkauft worden. Das Amtsgericht Stendal bestätigte am Donnerstag bei einem Verkündungstermin, dass das Höchstgebot bei der Versteigerung am 18. Mai den Zuschlag bekommt. Die Firma Triplo 57 aus dem bayerischen Arnstein hatte 1,025 Millionen Euro für die Plattenbauten mit rund 350 Wohnungen geboten. Ein Antrag eines Gläubigers, den Zuschlag abzulehnen, wurde zurückgezogen.   

Sozialwohnungen sollen kommen

Schon beim Versteigerungstermin Mitte Mai hatte Triplo-Geschäftsführer Cyril Zodtner gegenüber der Volksstimme gesagt, dass er die Wohnungen renovieren möchte und günstige Wohnraum für sozial Schwache anbieten möchte.

Stendal Süd: Ein Stadtteil verfällt

Stendal (dly/bb) Nicht zum ersten Mal kommen Wohnblöcke in Stendal-Süd unter den Hammer. Wird mit einem neuerlichen Verkauf eine weitere Episode in der unendlichen Geschichte angehängt? Oder verschwinden nun endgültig die letzten Blöcke des ehemaligen DDR-Vorzeige-Wohngebietes?

  • Tristesse in Süd: Offiziell wohnt hier niemand mehr in Stendal-Süd, es soll aber noch den ein oder anderen geben, der in den Wohnblöcken ausharrt. Archivfoto: Susanne Moritz

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  • Der Stendaler Stadtteil Süd wird gebaut. Das Bild entstand zirka 1986/1987. Bildquelle: Stadtarchiv Stendal

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  • Karola Neu steht 1988 mit ihrem jüngsten Sohn Jens in der Hanseallee. In diesem Jahr wird Jens eingeschult. Im Hintergrund ist seine Schule

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  • Karl-Heinz Kersten, der aus Stendal nach Bernburg gezogen ist, hat von seinem Balkon aus die Fortschritte des Bau des neuen Stadtviertels Stendal Süd 1988/89 fotografiert. Bildquelle: Privatarchiv Karl-Heinz Kersten

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  • Auf den Wiesen vor den Blöcken haben die Menschen zusammen gefeiert. Das Bild entstand Anfang der Neunziger Jahre. Bildquelle: Privatarchiv Nadine Lazik

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  • Taylor Jerome hat in Stendal Süd gewohnt. Er steht als Kind (1990) auf dem Balkon und schaut auf die damalige Heinrich-Rau-Straße, die gerade am Entstehen ist. Bildquelle: Privatarchiv Taylor Jerome

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  • Die ehemalige Grundschule Astrid Lindgren ist bereits abgerissen worden. Bildquelle: Privatarchiv: Nadine Lazik

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  • Einkaufen in Stendals Stadtteil Süd: Für zwei Millionen Euro sind die einzigen, noch bewohnten Blöcke, wie hier der in der Lemgoer Straße, unter den Hammer gekommen. Archivfoto: Susanne Moritz

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  • Plattenabriss Süd, gleich wenn man die Hanseallee reinfährt links (2010). Archivfoto: Susanne Moritz

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  • Leergezogene Wohnblöcke in Stendal-Süd (2015). Archivfoto: Bernd-Volker Brahms

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