26. Weihnachtsspendensammlung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben

300 Sammellisten: Im Durchschnitt ist ein Ergebnis von 88 Euro je Liste erzielt worden.

26 Sammeldosen sind zum Einsatz gekommen.

350 Sammler und Helfer sowie 13 Ortsvereine sowie die Gemeinschaft Jugendrotkreuz haben sich im Verbandsgebiet an der Spendensammlung beteiligt.

Beste Einzelsammlerin ist Margot Mahlfeld vom Ortsverein Seehausen gewesen. Auf ihren vier Listen haben sich 278 Spender eingeschrieben. Der Erlös beträgt 2265 Euro.

Bei der Stadionaktion beim 1. FC Magdeburg haben 40 Helfer ein Spendenergebnis in Höhe von 40.22,99 Euro erzielt.

Das Ergebnis der 26. Spendensammlung setzt sich wie folgt zusammen: Ortsvereine: 22.068,05 Euro (67 Prozent des Gesamtergebnisses)

Spendenbriefe Firmen: 3665 Euro (11 Prozent)

Einzelsammler/Mitarbeiter: 2408,25 Euro (7 Prozent)

Spendenbriefe Mitglieder: 955 Euro (3 Prozent)

Sammelaktion Stadion: 4022,99 Euro (12 Prozent)

Gesamtergebnis: 33.119,29 Euro

Wanzleben l Beifall brandet auf, als Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, den Anwesenden, unter ihnen Mario Kallnik, Geschäftsführer des Fußball-Drittligisten 1. FC Magdeburg und Schirmherr der Weihnachtsspendensammlung, am Mittwoch die stolze Summe von 33.119,29 Euro nennt.

„Das Werben um Unterstützung für regionale Projekte und Hilfsangebote hat sich im wahren Wortsinn ausgezahlt“, dankt Kreisverbandsvorsitzender Torsten Winkelmann allen Beteiligten für die großzügige und willkommene Unterstützung.

350 Sammler und Helfer

Vom 2. bis 11. Dezember waren etwa 350 Sammler und Helfer im Verbandsgebiet unterwegs. Ortsvereine steuerten 22.068,05 Euro, Einzelsammler oder Mitarbeiter des DRK 2408,25 Euro, Firmen und Mitglieder durch Spendenbriefe 3665 beziehungsweise 955 Euro bei. Die Sammelaktion in der MDCC-Arena beim Heimspiel des 1. FCM gegen den VfR Aalen erbrachte noch einmal 4022,99 Euro. „Die Spenden werden wir ausschließlich für regionale Aufgaben, die weder von Kostenträgern noch staatlichen Stellen finanziert werden, zur Verfügung stellen“, erklärte Fellgiebel den Hintergrund für die Spendenaktion, die vom Kreisverband 1991 ins Leben gerufen worden war. „Die Magdeburger Fußballer haben jetzt 40 neue Fans“, teilte er mit.

40 DRK-Helfer waren am genannten Spieltag als fleißige Sammler unterwegs gewesen. „Unser Dank gilt allen Fans, die uns als DRK fleißig unterstützt haben“, dankte auch Stephan Dill, Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft, Kinder, Jugend und Soziales, nach der Spendensammelaktion beim Heimspiel des FCM gegen Aalen für die Spendenbereitschaft. Kallnik hatte die Magdeburger Fußballfamilie im Stadion um Unterstützung gebeten. „Ich freue mich, dass ich die DRK-Aktion als Schirmherr unterstützen durfte. Mir ist es vor allem wichtig, dass wir uns als FCM aktiv mit einbringen können. Denn das gesammelte Geld kommt da an, wo man es auch braucht“, stellte Kallnik fest, als das Gesamtergebnis verkündet wurde. Mit dem Geldsegen können nun Projekte neu in Angriff genommen oder fortgeführt werden. Einige sind von den DRK-Mitarbeitern vorgestellt worden.

Spenden schon verplant

„Wir möchten das Jugendrotkreuz ausbauen und den Schulsanitätsdienst fördern. Durch finanzielle Zuwendung ist es möglich, einen Kontaktlehrer auszubilden und Startersets zu erwerben“, macht Carolin Sauer, Koordinatorin für Vereinsarbeit beim DRK, deutlich.

„Wir können für Sanitätsdienst und Katastrophenschutz medizinische Einsatztechnik sowie die Ausstattung für unsere Ersthelfer auf einen zeitgemäßen Stand bringen. Hier müssen wir modernisieren“, weiß Stephan Dill.

„Die Spendenmittel werden Ehrenamtler und Ortsvereine unterstützen, zum Erhalt der Begegnungsstätten und Treffs beitragen“, sagt Guido Fellgiebel. Die Kinder- und Jugendarbeit werde ebenfalls von Zuwendungen profitieren. So sollen Sport-und Spielmöglichkeiten im Außenbereich der Jugendklubs in Wanzleben und Eilsleben geschaffen werden, signalisiert Stephan Dill.

Auch die Sozialarbeit werde bedacht. Die Kühltechnik für die Tafel in Wanzleben müsse erneuert werden. „Das geschieht in Verbindung mit Fördermitteln für die Versorgung Hilfsbedürftiger“, blickt Guido Fellgiebel voraus. Doch auch an die Senioren werde gedacht. „Wir möchten dabei helfen, unsere älteren Mitbürger fit zu halten. Dafür werden Bewegungsprogramme ausgebaut“, verrät der DRK-Geschäftsführer.