Hohendodeleben l Fleißige Mitmacher überall. Der Hof der Grundschule „Friedrich von Matthisson“ in Hohendodeleben glich am Sonnabendvormittag einem Bienenschwarm. Etwa 40 Helfer aller Altersstufen beteiligten sich am großen „Mitmachtag und Frühjahrsputz“ und erweckten das Außengelände aus dem Winterschlaf. Zu diesem Arbeitseinsatz hatten die Grundschule und ihr Förderverein die Bevölkerung aufgerufen.

Im Mittelpunkt der Mitmachaktion stand ein Randbereich des Schulhofes oberhalb einer Böschungsmauer. Dort legten die fleißigen Helfer einen Blühstreifen an, der später als grüne Oase vielen Bienen und Insekten Nahrung bieten soll. Der Hohendodeleber Ackerbauer Phillip Krainbring und Imker Yves Krone aus Niederndodeleben hatten zuvor die Bodenbeschaffenheit der Wildblumenwiese geprüft und für gut beurteilt. Krone brachte mit Unterstützung von Krainbring die Samen für die Wildbienenwiesen auf dem Boden aus. Dann baten die beiden Naturfreunde und Andreas Strehlow, Vorsitzender des Fördervereins der Grundschule „Friedrich von Matthisson“ Hohendodeleben, die Kinder, die Samen in der Erde festzutrampeln. Voller Eifer und der nötigen Umsicht gingen die Mädchen und Jungen ans Werk. Schnell waren die Samenkörner auf dem etwa 30 Meter langen Streifen mit Schuhen festgestampft.

Nahrung für Wildbienen

„Ende Mai werden hier die ersten Pflanzen blühen“, war sich Imker Yves Krone sicher. Dann würden auf dem Streifen das gesamte Jahr über immer irgendwelche Pflanzen blühen, die den Wildbienen Nahrung bieten würden. Das Anlegen der Bienenweide ist ein Teil des Projektes „Biene, Hummel und Co“ an der Grundschule. Dazu gehören weiterhin die Gestaltung eines Info-Pfades durch die Schüler und der Bau eines Insektenhotels.

Bilder

Für den Info-Pfad legten beim Arbeitseinsatz starke Männer den Grundstein. Sie befestigten an der Betonmauer, die die Böschung mit der Bienenweide stützt, alte Holzpaletten, die später die Informationstafeln zum Naturprojekt tragen werden.

Schulleiterin Roswitha Sarpe schätzte den Arbeitseinsatz als vollen Erfolg ein. Sie freute sich über den Einsatz ihrer Kollegen, der Eltern und Kinder sowie des Fördervereins.