Die Wanzleber Vereinsmeister 2018

Hühner

1. Lutz Bösel mit Welasumer; 2. Andreas Obst mit Wyandotten; 3. Jörg Lüning mit New Hampshire

Zwerghühner

1. Klaus Schepuck mit Bantam; 2. Volker Grüneberg mit Zwerg-Brahma; 3. Julia Lüning mit Zwerg-Barevelder

Tauben

1. Wolfgang Bethge mit Steigerkröpfer; 2. Henry Laaß mit Nürnberger Lerchen; 3. Neo Schulz mit Deutsche Schautippler

Frauenförderpreis

Carola Schulze mit Deutschen Langschnäblige Tümmler

Kaninchen

1. Heinz Hoffmann mit Farbenzwerge; Michael Wilde mit Thüringer; 3. Christian Obst mit Rote Neuseeländer

Beste Häsin

Joachim Rietz mit Blaue Wiener

Bester Rammler

Thomas Spyrka mit Deutsche Riesen

Wanzleben l Bereits zur Eröffnung der Kleintierausstellung konnte Klaus Schepuck als Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins Wanzleben zahlreiche Tierfreunde, Züchter und Gäste aus der Kommunalpolitik am frühen Sonnabendmorgen im bestens hergerichteten Kulturhaus der Sarrestadt begrüßen. Darunter der erfolgreiche Züchter Richard Rataj als Bundesehrenmeister aus Seehausen, Wanzlebens Bürgermeister Thomas Kluge (parteilos), sein Amtsbruder aus dem Sülzetal Jörg Methner (SPD), die Wanzleber Stadträtin und Landtagsabgeordnete Silke Schindler (SPD) und die SPD-Landratskandidatin Vinny Zielske aus Oschersleben.

Nachdem die Wanzleber Kleintierschau im Vorjahr wegen der Vogelgrippe ausfallen musste, stellten die Züchter in diesem Jahr 400 Tiere aus, darunter allein 344 Geflügel. „Die Vereine werden kleiner, aber das Tiermaterial wird besser“, schätzte der Wanzleber Oberzüchter Klaus Schepuck im 111. Jahr des Bestehens des Kleintierzuchtvereins der Sarrestadt ein.

Respekt vor der Züchterleistung

Wanzlebens Bürgermeister Thomas Kluge sagte, dass er tiefen Respekt vor den Leistungen der Züchter habe. „Ihre Liebe zu den Tieren bestimmt ihren Tagesablauf“, bemerkte Kluge, der sich bei einem Rundgang sehr aufmerksam die ausgestellten Zuchterfolge in den Käfigen anschaute.

Bilder

Genauso wie Silke Schindler, die sich mit Jörg Methner von Klaus Schepuck die ausgestellten Tiere erklären ließ. Nach den Worten der Politikerin müsse die Zucht von Geflügel und Kaninchen als Kulturgut erhalten bleiben und als Tradition gepflegt werden. Schindler wolle sich auf Landesebene dafür einsetzen, dass nicht noch schärfere Gesetze den Züchtern die Ausführung ihres Hobbys weiter erschweren.