Eilsleben l Von Donnerstag, 9. Mai 2019, an müssen sich Autofahrer auf Behinderungen beziehungsweise geänderte Verkehrsführungen an der Autobahnanschlussstelle Eilsleben (A 2) einstellen. Das teilte das Landesverkehrsministerium Sachsen-Anhalt mit. Grund dafür seien der Mitteilung zufolge „planmäßige Sanierungsarbeiten“. Für gut eine halbe Million Euro werden nacheinander auf beiden Seiten die Asphaltfahrbahnen der Auf- und Abfahrtsschleifen erneuert.

Die Arbeiten sind auf zwei Monate angelegt, sie beginnen am 9. Mai 2019 – zunächst auf der Richtungsfahrbahn Berlin. „Dafür müssen bis voraussichtlich 1. Juni 2019 Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle voll gesperrt werden“, heißt es in der Pressemitteilung. Der Umleitungsverkehr werde solange über die benachbarte Anschlussstelle Bornstedt geführt. Das bedeutet: Fahrzeuge aus Richtung Hannover, die ursprünglich auf Höhe Uhrsleben die A 2 verlassen wollten, sollen weiter bis nach Bornstedt und innerhalb der Anschlussstelle auf der Gegenfahrbahn zurück Richtung Uhrsleben/Eilsleben fahren. Ortskundige werden allerdings eher auf die Abfahrt Alleringersleben/Wefensleben statt auf den Umweg zurückgreifen. Für die Auffahrt in Richtung Berlin gilt dann die Umleitungsstrecke U 59, die über die B 245 und B 1 nach Bornstedt führt.

Nach einer knapp dreiwöchigen Pause sollen dann ab 20. Juni 2019 die gleichen Arbeiten auf der Gegenfahrbahn in Angriff genommen. Dann stehen bis Mitte Juli Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Eilsleben in Richtung Hannover nicht zur Verfügung. Der durchgehende Autobahnverkehr werde durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigt, heiß es aus dem Verkehrsministerium. Am 13. Juli 2019 soll die Fahrbahnsanierung komplett abgeschlossen sein.