Wanzleben l Lange mussten die Autofahrer auf die Instandsetzung des Bahnübergangs im Zuge der Bundesstraße 246a von der Stadt Wanzleben-Börde in Richtung Altenweddingen im Sülzetal warten. Viele Kraftfahrer beklagten den schlechten Zustand der Straße und sind wegen der etlichen Schlaglöcher im Schritttempo mit ihren Wagen über den kurzen Straßenabschnitt gefahren. Jetzt hat die Deutsche Bahn damit begonnen, den Bahnübergang baulich instandzusetzen.

Wie Jörg Bönisch, Sprecher der Deutschen Bahn für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, auf Anfrage der Volksstimme sagte, sind während der Straßensperrung der Bundesstraße 246a an den beiden Bahnübergängen bei Blumenberg bis zum 18. Oktober einige Arbeiten vorgesehen.

Straße wieder herstellen

Es betreffe zunächst die Herstellung eines ordnungsgemäßen Straßenzustandes im Bahnübergangsbereich. Wobei die Deutsche Bahn nach den Worten von Bönisch lediglich für eine Länge von 25 Metern vor und hinter dem Bahnübergang zuständig sei. Der Bahnübergang bei Blumenberg zeige seiner Ansicht nach eine örtliche Besonderheit auf. „Hier sind zwei Bahnübergänge im Abstand von etwa 60 Metern im Straßenverlauf gesamthaft zu betrachten. Dabei werden die Radien der Neigungswechsel wie Kuppen und Wannen verbessert“, kündigt der Bahnsprecher an. Über die technische Ausführung gebe es eine Vereinbarung mit der Landesbehörde Straßenbau, die für die Bundesstraße zuständig sei und sich auch an den Kosten für den Straßenbau beteiligen werde. Der Bahnübergang bekommt neue Bahnschwellen und einen neuen Straßenfahrbahnbelag. Die Gleislage wird korrigiert, wobei maschinelle Gleisstopfarbeiten zum Einsatz kommen.

„Die Entwässerungssituation der Straße wird verbessert. Damit wird vermieden, dass Wasser in die Gleisbettung fließt und dort Verschmutzung verursacht“, kündigt Bönisch an. Ebenso würden die Ausrundung der Abbiegeradien für einmündende Wege verbessert.

Anlage bleibt in Betrieb

„Der Neubau der Bahnübegangssicherungsanlage wird vorbereitet und ist im Jahr 20121 geplant, indem Kabelquerungen und Fundamente eingebaut werden. Die vorhandene Sicherungsanlage mit Blinklichtern und Halbschranken bleibt nach Aufhebung der Straßensperrung zunächst unverändert in Betrieb“, sagte Bönisch.