Gröninger Straße "Am Dalldorfer Weg" wird saniert - Langer Winter hat Fertigstellung verzögert

Baufirma will bis Mitte Juli fertig werden

Von René Döring

Die Straßenbauarbeiten "Am Dalldorfer Weg" in Gröningen sollen Mitte Juli beendet sein. Aufgrund des langen Winters hat sich die Bauzeit zwar verlängert, dafür ist die Straße aber auch während der Bauarbeiten passierbar.

Gröningen l Ursprünglich sollte die Gröninger Straße "Am Dalldorfer Weg" Ende des Monats fertig, sollten bis dahin die 500 Meter Fahrbahn nebst Nebenanlagen saniert sein. Doch haben sich alle Beteiligten aufgrund des langen Winters recht schnell von diesem Termin verabschiedet. Denn erst Anfang März haben die Arbeiten so richtig begonnen. Nun mit dem Ziel, noch vor dem Sommer fertig zu werden. Und so soll es auch aus heutiger Sicht kommen. "Das Bauende ist jetzt für Mittel Juli geplant", sagt Katrin Otto vom Bauamt der Verbandsgemeinde Westliche Börde, die im Auftrag der Stadt Gröningen für die Nebenanlagen dieser Kreisstraße, also beispielsweise für die Gehwege und die Beleuchtung zuständig ist. Für die Fahrbahn selbst hat der Landkreis den Hut auf.

Im März ist zunächst der Durchlass, also die kleine Brücke im Einmündungsbereich der Shopzeile, komplett erneuert worden. Danach haben sich die Bauleute den Bereich von der Magdeburger Straße bis zur Shopzeile vorgenommen, hier unter anderem den Straßenbord und eine Entwässerungsrinne gesetzt, wie Katrin Otto sagt.

Als der dritte Abschnitt von der Shopzeile bis zum Ortsausgang in Angriff genommen worden ist, kam der Trink- und Abwasserverband Börde mit ins Spiel und hat hier unter den Gehweg eine neue Trinkwasserleitung gelegt. Anfang Mai ist damit begonnen worden, auch in diesem Bereich die Straßen- und Gehwegborde zu setzen.

Damit haben die Bauarbeiter auch dieser Tage noch gut zu tun, die inzwischen im hinteren Teil der Straße angekommen sind.

Wovon sich nicht zuletzt die Kraftfahrer überzeugen können, die die Baustelle auf dem Weg nach Dalldorf hautnah passieren. "Eigentlich sollte die Straße ja während dieser Arbeiten voll gesperrt werden", sagt Katrin Otto. Was aber für die Kraftfahrer einen großen Umweg auf einem Weg entlang eines alten Steinbruchs zur Folge gehabt hätte. "Außerdem hätte dieser Weg noch hergerichtet werden müssen", sagt Katrin Otto. Was aber alles nun nicht nötig ist, weil sich die Baufirma dafür entschieden habe, den Straßenverkehr mit Hilfe einer Ampelanlage an der Baustelle vorbeifahren zu lassen.

Wie die Baufirma nach Angaben von Katrin Otto auch mit den Anliegern der Straße sehr gut zusammenarbeiten und sie über alles rechtzeitig informieren würde. Und auch wenn die Straße Mitte Juni eine Asphaltdecke bekommt und sie deshalb dann doch für eine Woche voll gesperrt werden muss, werde das mit den Anliegern abgesprochen.

Insgesamt werden für die Sanierungsarbeiten an dieser Straße etwa 560000 Euro ausgegeben. Das Land fördert diese Investition und übernimmt davon knapp 450000 Euro.