Reparatur und Historie

Im Rahmen des sogenannten Anschlussstellenprogramms werden in diesem Jahr insgesamt zehn AS entlang der A 2, A 9, A 14 und A 36 instandgesetzt. Diese Fahrbahnsanierungen kosten insgesamt gut 3,5 Millionen Euro.

Im Rahmen der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit war der Neubau der A 14 ab der A 2 zwischen dem neu errichteten Autobahnkreuz Magdeburg und Halle (Anschlussstelle Halle/Peißen) erfolgt und wurde 2000 abgeschlossen. 1996 wurde als erstes Teilstück die Strecke zwischen Löbejün und Könnern eröffnet. Im November 1997 folgte das Teilstück zwischen den Anschlussstellen Magdeburg-Stadtfeld und Magdeburg-Reform, im Oktober 1998 das anschließende Teilstück zwischen Magdeburg-Reform und Schönebeck und schließlich am 27. Oktober 1999 das Teilstück zwischen Magdeburg-Stadtfeld und dem Autobahnkreuz Magdeburg.

Wanzleben/Magdeburg l Anlass für die Bauarbeiten ist der Verschleiß auf den Aus- und Einfahrten auf die Autobahn. In den nächsten sechs Wochen wird deshalb an den A 14-Anschlussstellen Wanzleben und Magdeburg Reform gebaut. „Für insgesamt rund eine Million Euro werden hier die Fahrbahnen der Auf- und Abfahrten erneuert“, erklärt Peter Mennicke vom Verkehrsministerium.

Eine Million Euro wird investiert

Die Arbeiten an beiden Anschlussstellen haben am Donnerstag, 14. März, begonnen und sollen laut Mitteilung des Verkehrsministeriums am 27. April beendet werden. Solange müssen die Auf- und Abfahrten – nacheinander auf beiden Richtungsfahrbahnen – voll gesperrt werden.

Der Verkehr wird über die jeweils benachbarten Anschlussstellen Magdeburg Stadtfeld und Sudenburg beziehungsweise Sudenburg und Schönebeck umgeleitet. Autofahrer können sich freilich auch selbst eigene Wege suchen.

Und das sind die Veränderungen:

Anschlussstelle Wanzleben

Hier werden zuerst die „Schleifen“ in Richtung Dresden saniert. Dafür wird die Anschlussstelle bis voraussichtlich 6. April voll gesperrt. Aus Richtung Norden (Autobahnkreuz Magdeburg) kommende Autos, die ursprünglich in Wanzleben die A 14 verlassen wollten, fahren solange weiter bis zur Anschlussstelle Sudenburg. Hier wechseln sie auf die Gegenfahrbahn und gelangen so zurück zur Anschlussstelle Wanzleben.

Autofahrer mit Ziel Halle/Dresden fahren an der Anschlussstelle Wanzleben zunächst in Richtung Norden auf die A 14 und wenden an der nächsten Anschlussstelle Magdeburg Stadtfeld. Ab 8. April werden dann die Auf- und Abfahrten in Gegenrichtung erneuert. Hier dauern die Arbeiten bis zum 27. April. Alle Autos, die aus Richtung Süden (Halle) kommend die Autobahn ursprünglich in Wanzleben verlassen wollen, fahren weiter bis zur Ausfahrt Magdeburg Stadtfeld, wenden hier und gelangen Richtung Dresden zur Anschlussstelle Wanzleben.

Der auffahrende Verkehr nutzt zunächst die Auffahrt in Richtung Halle und fährt bis zur Anschlussstelle Sudenburg und wechselt dort auf die Gegenfahrbahn.

Anschlussstelle Reform

Die Auf- und Abfahrt in Reform ist seit Donnerstag zunächst einmal in Fahrtrichtung Norden (Autobahnkreuz Magdeburg/Dahlenwarsleben) gesperrt. Bis zum Sonnabend, 6. April, muss der abfahrende Verkehr die Anschlussstelle Sudenburg nutzen, innerhalb der Anschlussstelle auf die Fahrbahn nach Dresden wechseln und wieder nach Magdeburg Reform zurückfahren.

Der auffahrende Verkehr steuert in Magdeburg Reform zunächst die Auffahrt in Richtung Dresden an und wendet an der Anschlussstelle Schönebeck. Danach werden ab 8. April die Asphaltdecken der Anschlussstelle Magdeburg Reform auf der Richtungsfahrbahn Dresden erneuert.

Bis 27. April solles alles fertig sein

Wer aus Richtung Norden kommend ursprünglich in Magdeburg Reform abfahren will, nutzt dafür die AS Schönebeck und gelangt von hier aus zurück nach Magdeburg Reform.

Autofahrer, die mit Ziel Halle/Dresden auf die A 14 fahren wollen, müssen erst die Auffahrt in Richtung Norden nehmen und an der AS Sudenburg die Richtung wechseln.

Auch hier soll dann am 27. April alles fertig sein, kündigt das Verkehrsministerium zu den Arbeiten an. Danach läuft alles normal.