Wanzleben l Das zweite Benefizschwimmen im Wanzleber Spaßbad kann als eine rundum gelungene Veranstaltung bezeichnet werden, wenn auch am Ende weniger Partybesucher gekommen sind. Die magische Zahl von 1000 Besuchern wurde dennoch erreicht, darunter erheblich mehr aktive Schwimmer als bei der Premiere. „Bei der Sommerparty hätten wir sicherlich gern etwas mehr Gäste gehabt“, sagt Ute Kanngießer, von der gastgebenden Interessengemeinschaft. „Sehr erfreulich ist dagegen, dass wir so viele Leute motivieren konnten, die sich für den guten Zweck aktiv eingesetzt haben.“

Zehnjährige schwimmt über 300 Bahnen

Die Versammelten absolvierten dann auch über 7000 Runden, die einen neuen Rekord darstellen. Herausragende Leistungen zeigte dabei zum Beispiel die zehnjährige Paula Uth aus Magdeburg, vom Schwimmnachwuchs des SC Magdeburg. Sie schwamm zunächst 202 Bahnen und legte dann beim zweiten Einsatz noch einmal gehörig nach, sodass sie auf weit über 300 Bahnen kam. Jüngster Schwimmer war Theo Haberland mit seinen vier Jahren. Der älteste Teilnehmer war Harry Wiegel mit 83 Jahren. Beide wurden von den Gastgebern mit je einer Urkunde bedacht.

„Genaue Zahlen können wir erst nach der Auswertung präsentieren“, erzählt Ute Kanngießer weiter. „Wir werden sie natürlich zeitnah verkünden.“ Das betrifft auch die entsprechende Spendensumme für die Kinderkrebsforschung. Der Vertreter der Institution, Dirk Weinrich, zeigte sich vom großen Einsatz der Teilnehmer schon einmal erfreut. Er übergab den Hauptpreis der Tombola an den Gewinner Jens Ackermann. Dessen Firma hatte die Veranstaltung im Spaßbad sicherheitstechnisch abgesichert. Er darf nun im Oschersleber Motopark auf Fahrt mit Dominique Schaak im Renntaxi auf die Piste gehen.

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Renntaxi-Fahrt als Hauptgewinn

Außerdem waren noch etliche hochwertige Preise im Lostopf, die alle ihre hocherfreuten Abnehmer fanden. Einen frühen und überaus erfolgreichen Start hatte die Veranstaltung schon am frühen Morgen erlebt. Die Frühschwimmer von der Ortsgruppe der Volkssolidarität, unter Leitung von Helga Wiegel, legten mit 27 Teilnehmern schon einmal gehörig los. Knapp 1000 Runden steuerten sie zu dem neuen Rekord bei.

Beim eigentlichen Veranstaltunsgbeginn waren sie am Verkaufsstand für den selbstgebackenen Kuchen zu finden. Hier spielten sie für die gute Sache noch einmal Gelder ein.

„Alle, die zu uns gekommen sind, waren ganz begeistert bei der Sache“, schätzt Ute Kanngießer ein. „Es herrschte den ganzen Tag über eine positive Stimmung und alle haben gute Laune mitgebracht.“ DJ Franky sorgte mit flotten Sprüchen und ebensolcher Musik für die Untermalung des Geschehens. Die erzielte Spendensumme wird, nachdem ihre Höhe genau feststeht, offiziell an Dirk Weinrich übergeben. „Zu den über 7000 Bahnen können wir außerdem noch etliche Geldspenden rechnen, die von den Besuchern übergeben worden sind“, berichtet Ute Kanngießer.