Wanzleben l „Unser Ziel ist es, dass Spaßbad Wanzleben mehr in das Bewusstsein der Menschen zu rücken“, sagte gestern Ute Kanngießer. Sie und weitere Bürger haben die Interessengemeinschaft Spaßbad Wanzleben ins Leben gerufen und wollen später einen Förderverein gründen. Noch sind es lediglich zehn Frauen und Männer, die sich dieser Idee verschrieben haben. Es sollen noch etliche mehr werden.

Als eine der ersten großen Aktionen der Interessengemeinschaft fand am Freitagnachmittag das Benefiz-Schwimmen im Spaßbad statt. Dirk Weinrich, Repräsentant für die Mitteldeutsche Kinderkrebsforschung für den Raum Magdeburg, zeigte sich sofort von der Idee der Interessengemeinschaft begeistert, dieses Schwimmen zugunsten der Stiftung zu veranstalten und sagte Unterstützung zu.

Mehr als 300 Teilnehmer

Und so stiegen mehr als 300 große und kleine Wasserratten ins Nass, um für den guten Zweck ihre Bahnen zu ziehen. Sie gaben danach ihre Namen und die geschwommenen Bahnen zu jeweils 25 Meter zu Protokoll. Rekordverdächtig war unter anderem die Leistung von Silvia Teutloff. Die 60-Jährige schwamm 52 Bahnen. Oder die von Lucas Giehle. Der 10-Jährige legte 40 Bahnen zurück. Alle geschwommenen Bahnen wurden später von Sponsoren in barer Münze als Spende an die Mitteldeutsche Kinderkrebsforschung entlohnt. „Das Ergebnis wird erst in der kommenden Woche feststehen, da noch einige Sponsoren hinzukommen“, sagte Dirk Weinrich.

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„Wanzleben steht voll hinter der Mitteldeutschen Kinderkrebsforschung“, sagte Bürgermeister Thomas Kluge (parteilos). Zusammen mit seiner Amtsvorgängerin Petra Hort (Links) unterstütze er gerne die Aktionen der Stiftung in der Stadt . Ebenso freute es Kluge, dass so viele Menschen den Weg ins Freibad gefunden hatten. Ab 14 Uhr hatte die Stadt den Besuchern freien Eintritt gewährt. Die Veranstaltung zählte etwa 2000 Besucher.

Viele Akteure beteiligt

Das Benefiz-Schwimmen ging in eine Spaßbad-Party über, die von 20 Uhr an die Wanzleber und ihre Gäste anzog. Wie am Nachmittag sorgte DJ Fränky Frank Lüers aus Blumenberg mit lockeren Sprüchen und Musik für beste Unterhaltung des bunt gemischten Publikums.

Zum Gelingen der Veranstaltung trugen auch die Frühschwimmer der Volkssolidarität Wanzleben bei, die leckeren Kuchen und Kaffee verkauften. Der Förderverein der Feuerwehr Wanzleben hatte eine Hüpfburg aufgebaut, die Kita „Sarrezwerge“ bot Malen und Basteln an und die Sportjugend Börde war mit ihrem Spielmobil dabei.