Wanzleben l Auch 2019 fand wieder gemeinsam mit den Feuerwehren der Einheitsgemeinde Sülzetal eine Truppmann-Teil-1-Ausbildung in der Stadt Wanzleben-Börde statt. „Mit insgesamt 21 Teilnehmern ist wieder ein starker und sehr geschätzter Zuwachs von neuen Einsatzkräften zu verzeichnen“, sagte David Leseberg, stellvertretender Wanzleber Stadtwehrleiter.

Auch schon im vergangenen Jahr waren es 41 Teilnehmer. Somit würden die Abteilungen der aktiven Einsatzkräfte super gestärkt. Dieser großen Gruppe die Grundkenntnisse der Feuerwehr auch verständlich zu vermitteln, bedürfe es einen sehr großen Ausbilderkreis. „Da möchte ich auch allen Beteiligten meinen Dank für die Unterstützung aussprechen sowie Martin Kotter, der für die Ausbildungen in der Gemeinde Sülzetal verantwortlich ist“, verdeutlichte Leseberg. Außerdem bei der Versorgungsgruppe Eggenstedt, die die Feuerwehrleute immer köstlich versorgt hat.

Erste-Hilfe-Grundkurs

Insgesamt dauerte die Ausbildung 70 Unterrichtsstunden auf vier Wochenenden verteilt und zusätzlich noch einen Erste Hilfe Grundkurs. Die Teilnehmer seien zum Teil Quereinsteiger, aber auch Mitglieder aus den Jugendfeuerwehren. Gelernt werden mussten unter anderem, welche Fahrzeuge, Schläuche und Löschmittel es bei der Feuerwehr gebe. Ebenso war die richtige Kleidung im Einsatz ein Thema der Ausbildung, weiterhin die Rechte und Pflichten bei der Feuerwehr. .

„Bei allen erkennt man, wie während der Ausbildung die Lust auf Feuerwehr wächst. Die Zusammenarbeit mit den Kameraden, die Technik, aber auch die Vielfalt der Einsätze macht den Reiz der Feuerwehr heute aus“, sagte der stellvertretende Stadtwehrleiter.

Viel gelernt

Für alle Teilnehmer an der Ausbildung waren es viele Informationen, die sie lernen, verstehen und vor allen auch anwenden müssen. „Das gelernte Wissen wird jetzt für zwei Jahre in den eigenen Wehren als Standortausbildung verfestigt. Somit erledigen sie in diesen Zeitraum jetzt ihre Truppmann-Teil-2-Ausbildung von insgesamt 80 Unterrichtsstunden“, erklärte Leseberg. Nach den zwei Jahren und nach Erreichen der benötigten Ausbildungsstunden werde es dann wieder eine Abschlussveranstaltung geben, wo sie dann ihr gelerntes Handwerk in der Truppmannfunktion noch einmal unter Beweis stellen müssen und somit dann erfolgreich ihre Grundausbildung komplett absolviert haben.

In den Einsatzdienst dürfe jetzt schon derjenige, der den Truppmann-Teil-1 erfolgreich absolviert hat, eine Gesundheitsüberprüfung vorlegen kann und das 18. Lebensjahr vollendet hat, sagte Leseberg.