Ortsratssitzung

Der Froschteich in Dodendorf wird saniert

Dodendorfs Ortsbürgermeister Uwe Banz brachte zur jüngsten Sitzung des Rats eine ganze Reihe positiver Botschaften aus Osterweddingen mit. Die Frage des Standorts der Notfallsirene muss noch geklärt werden.

Von Udo Mechenich 11.08.2021, 11:11
Nach vielen Einsätzen von Freiwilligen am Dodendorfer Froschteich wird nun auch die Gemeinde zum Winteranfang mit ihren Arbeiten zur Sanierung des Gewässers beginnen.
Nach vielen Einsätzen von Freiwilligen am Dodendorfer Froschteich wird nun auch die Gemeinde zum Winteranfang mit ihren Arbeiten zur Sanierung des Gewässers beginnen. Foto: Udo Mechenich

Dodendorf - Gleich eine Vielzahl an Überraschungen teilte der Ortsbürgermeister von Dodendorf, Uwe Banz (WVU), seinen Ratskollegen bei der jüngsten Sitzung des Gremiums im örtlichen Bürgerhaus mit. Erst kürzlich habe er mit dem Bürgermeister der Gemeinde Sülzetal, Jörg Methner, und der Leiterin des Fachbereichs „Bau und Gestaltung“, Jeannette Willborn, sowie dem Leiter des Fachbereichs „Inneres und Ordnung“, Steffen Globig, zusammengesessen. Bei diesem Treffen hätten ihm seine drei Gesprächspartner den aktuellen Stand von zahlreichen Projekten geschildert.

„Die Frage nach weiteren Mülleimer wurde mir positiv beschieden“, sagte Banz im Bürgerhaus, „hier hat es eine Zusammenstellung des Bedarfs für die gesamte Gemeinde gegeben. Die entsprechende Bestellung für den gesamten Bedarf im Sülzetal wurde bereits vorgenommen.“

Im Rathaus in Osterweddingen habe er auch seine Bedenken hinsichtlich einer Feuerwehrübung in der Kindertagesstätte angeführt, berichtete Banz seinen Ratskollegen. „Das hat lange nicht mehr stattgefunden. Das sollte unbedingt schnell noch einmal geübt werden.“ Ihm sei vom Bürgermeister zugesagt worden, dass man sich von Seiten der Verwaltung darum kümmern werde, versicherte er.

Ein weiterer Punkt, den Banz bei Methner und den beiden Fachbereichsleitern ansprach, war der Fußweg an der Leipziger Straße ab der Sülzebrücke in Richtung Staßfurt. Hier ist die Beleuchtung mangelhaft und Wurzeln der Bäume drücken die Platten hoch. Beides berge für Fußgänger und Radfahrer die Gefahr von Unfällen. „Dazu wurde mir zugesagt, dass die Reparatur bereits beauftragt ist.“

Auch mit Blick auf den Froschteich hatte Ortsbürgermeister Banz erfreuliche Nachrichten aus dem Rathaus mitgebracht. Nachdem bei mehreren Arbeitseinsätzen bereits freiwillige Helfer dort Unkraut entfernt, Laub gesammelt, Hecken beschnitten und Müll entfernt hatten, werde die Gemeinde zum Winteranfang mit der Sanierung des Froschteichs beginnen. Dabei soll das Dodendorfer Konzept zur Gestaltung des Areals rund um den Teich mit umgesetzt werden. „So wird es dann endlich auch Sitzgelegenheiten an unserem Teich geben“, hofft Banz.

In puncto Spielplatz geht es ebenfalls voran. Bisher hat Dodendorf noch keinen Spielplatz. Nun soll er auf der Wiese gegenüber des Schilldenkmals entstehen. „Die Ausschreibung für die Leistungen des Architekten wird in Kürze durch das Rathaus vorgenommen“, berichtete Banz. Die Umsetzung könne seiner Meinung nach noch in diesem Jahr beginnen, denn die Zusage einer Förderung durch das EU-Leader-Programm liege im Rathaus vor, und die nötigen Eigenmittel seien auch im Haushalt der Gemeinde eingestellt. Banz: „Insgesamt sprechen wir hier von einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 65 000 Euro.“

Abschließend sprach Uwe Banz noch das Thema „Notfallsirene im Falle von Feuer oder Katastrophen“ an. Aktuell gebe es eine Sirene, die jedoch auf einem Gebäude stehe, wo dies laut Grundbucheintrag nicht genehmigt sei. Nun suche die Verwaltung in Osterweddingen nach einem alternativen Standort. „Hier muss schnell eine Lösung her. Irgendwo muss sie doch hin“, empörte sich Besucherin Beate Schulze angesichts der Bilder von der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands. Banz erwiderte, dass er bei der Besprechung im Rathaus erfahren habe, dass nun ein Bausachverständiger klären wird, ob ein Mast neben dem Dorfteich in der Nähe des Standorts der alten Sirene ein geeigneter Platz sei. Abschließend erklärte Ortsbürgermeister Banz, dass sich nun der Gemeinderat damit beschäftigen werde. Hier müsse geklärt werden, ob eine ganz neue Sirene gekauft werden soll, die dann auch die Option von Durchsagen für den Katastrophenschutz ermögliche.