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Dodendorfer Heimatverein mit Frauen an der Spitze

Mit einem neuen Vorstand startet der Heimatverein Dodendorf in den Sommer. Bei der Jahreshauptversammlung entlasteten die Mitglieder die bisherige Leitung und sprachen sich für den Neustart aus.

Von Udo Mechenich
Der neue Vorstand des Dodendorfer Heimatvereins: Jessica Dietrich, Susanne Hildebrand, Tina Chrzan, Andrea Banz, Anne Mushake und Beate Schulze.Foto: Udo Mechenich
Der neue Vorstand des Dodendorfer Heimatvereins: Jessica Dietrich, Susanne Hildebrand, Tina Chrzan, Andrea Banz, Anne Mushake und Beate Schulze.Foto: Udo Mechenich Udo Mechenich

Dodendorf - Nun ist der Vorstand des Heimatvereins vollständig weiblich. Bei der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder des Vereins ihre neue Leitung. Mit dazu gehören Andrea Banz, Tina Chrzan, Jessica Dietrich, Susanne Hildebrand, Anne Mushake und Beate Schulze.

Alle sechs Mitglieder des aktuellen Vorstands des Dodendorfer Heimatvereins sind zunächst gleichberechtigt. Ihre erste Sitzung findet am Montag, 23. August, statt. Die nächste Aktion des Heimatvereins ist ein Flohmarkt auf der Festwiese am Schill-Denkmal am Sonnabend, 28. August.

Bei der Begrüßung der Mitglieder im Vereinsheim erinnerte Beate Schulze daran, wie „lange es bereits her ist, dass wir uns getroffen haben. Heute werden sich gleich zwei Vorstandsmitglieder verabschieden. Es war mir eine große Freude, mit euch bei all den Aktionen unseres Heimatvereins zusammen zu arbeiten“. Aus dem aktiven Kreis des Vorstands verabschiedete sich Dieter Kühne, besser bekannt als Orgel-Felix, und der bisherige Vorsitzende, Bernhard Napiontek.

Der Rückblick Napionteks umfasste noch einmal den gesamten Zeitraum von April 2019 bis Oktober 2020. Viele verschiedene Feste habe der Heimatverein in diesen 19 Monaten gefeiert. Dazu würden das Osterfeuer, das Schillfest, der erste Dodendorfer Flohmarkt, das Oktoberfest und das Lichterfest gehören, beschrieb Napiontek die Aktivitäten.

Fotoschau im Vereinsheim

„2020 starteten wir mit einer Fotoschau hier im Vereinsheim. Das Interesse und die Besucherzahl waren riesig. Ich gehe davon aus, dass eine zweite Fotoschau auf jeden Fall stattfinden wird“, urteilte Napiontek. Im Februar habe es dann das Kinderfasching gegeben. 120 Besucher, davon allein 60 Kinder, sprächen hier eine eigene Sprache.

Den Bericht des Kassenwarts übernahm Peter Krappe mit seiner bewährt souveränen und sachlichen Art der Darstellung: „Jetzt geht es an die Kohle. Das ist das Entscheidende“, scherzte er zu Beginn und konzentrierte sich bei seinen Ausführungen anschließend auf die Fakten und Zahlen. Bei der Verrechnung der Einnahmen resultierend aus Beiträgen, Spenden, Sponsoring, Vermietungen, Veranstaltungen und Zuwendungen mit den Ausgaben wie beispielsweise Versicherungen, Mieten, Sanierungskosten, Gebühren und Investitionen ergebe sich ein solides Saldo. Krappe: „Der finanzielle Gesamtbestand ermöglicht es uns, die Zukunft unseres Vereins vernünftig zu gestalten. Aktuell gehören zum Dodendorfer Heimatverein 87 Mitglieder.“ Der Bericht der vereinsinternen Prüfungskommission der Finanzen beinhaltetet denn auch keinerlei Beanstandungen an der Darstellung Karppes.

Bei der Aussprache ergriff der ehemalige Bürgermeister Dodendorfs, Michael Schmitz, das Wort. Solch eine Neuwahl sei immer „eine Abrechnung und ein Neuanfang. Für beides braucht man viel Kraft und Einfühlungsvermögen.“ Der Heimatverein sei vor 20 Jahren gegründet worden. Als Motto habe gegolten: „Altbewährtes bewahren. Neues beachten.“