Bauen

Dodendorfer sorgen sich um marode Schill-Gaststätte gehört

Was in den nächsten Jahren gebaut werden kann und wie es fionaziert wird: Das beschäftigt derzeit die Dodendorfer.

Von Udo Mechenich
Die Eigentumsverhältnisse bei der Schill-Gatsstätte am Ortseingang von Dodendorf müssen nach der Meinung des Ortschaftsrats geklärt werden.
Die Eigentumsverhältnisse bei der Schill-Gatsstätte am Ortseingang von Dodendorf müssen nach der Meinung des Ortschaftsrats geklärt werden. Fotos (2): Udo Mechenich

Dodendorf - Die Prioritätenliste der Projekte für das laufende Jahr 2021 und das kommende Jahr 2022 waren die zentralen Punkte bei der Sitzung des Ortschaftsrats von Dodendorf. Das Gremium kam am vergangenen Dienstagabend im örtlichen Bürgerhaus zu Beratungen zusammen.

„Bei den fünf Vorhaben für das laufende Jahr sieht es gut aus“, stieg Dodendorfs Ortsbürgermeister Uwe Banz (WVU) in die Diskussionsrunde ein, „die Sanierung des Plattenfußwegs an der Bundesstraße 71 ist beauftragt, die Entschlammung unseres Froschteichs ist für den Herbst geplant, die zwei Abfalleimer für den Welsleber Weg und am Hang sind bestellt, und der Neubau des Kinderspielplatzes läuft“, listete Banz die Vorhaben auf der Prioritätenliste der Vorhaben für das Jahr 2021 auf.

Und auch die Reparatur der Einfahrt Leipziger Straße zum Schillweg sei bestellt, betonte Ortsbürgermeister Banz bei der Ratssitzung im Bürgerhaus. „Hier muss dringend gehandelt werden. Dort klafft ein 2,5 Meter tiefes Loch. Das ist so lebensgefährlich für die Passanten dort.“Auf der Liste der Projekte für das laufende Jahr stehe nun das Vereinsheim am Sportplatz im Mittelpunkt, erklärte Banz seinen Ratskollegen. „Die Fassade braucht eine neue Dämmung und einen neuen Putz. Außerdem müssen die Heizung und das Dach beim Vereinsheim dringend saniert werden.“

Gemeinde soll es klären

Hier erinnerte Ratsmitglied Annegret Heinert (WVU) daran, dass auch Eimer für Hundekot im Gespräch gewesen seien. „Momentan wird das immer wieder in dem einzigen Mülleimer an der Bushaltestelle an der Leipziger Straße entsorgt. Das riecht oft schon sehr bedenklich und ist gerade für die Schulkinder, wenn sie morgens dort auf den Bus warten, sehr unangenehm.“ Mit Blick auf Ortsbürgermeister Banz bat sie hier um eine Klärung bei der Gemeinde, was getan werden könne, um diesem Problem Herr zu werden.

Für Ratsmitglied Ulrich Meyer (WVU) bleibt jedoch das Hauptproblem Dodendorfs unberücksichtigt: das Gebäude der Gaststätte „Zum Schill“. Er wollte wissen, was man hier machen könne, um die Gefahr, gerade für Kinder bei unerlaubtem Betreten der Ruine, zu beseitigen. Ortsbürgermeister Uwe Banz betonte, dass dies nicht Aufgabe der Ortschaft sei. Als Besucher sagte Heiko Hampel (CDU, Altenweddingener Ratsmitglied), dass sich dieses Gebäude im Privatbesitz befinde.

Besucherin Beate Schulze erklärte, sie habe gehört, dass der Eigentümer nach Magdeburg umgezogen sei und das Haus nach der Wende verpachtet habe. Wenn man wisse, wo sich der aktuelle Eigentümer aufhalte, könne man an ihn herantreten, schlug sie vor. Das habe nur noch niemand versucht.

In seiner Funktion als Vorsitzender des Bauausschusses und mit seinem Mandat als Vorsitzender der CDU-Fraktion im Gemeinderat versprach Heiko Hampel den Dodendorfer Ratsmitgliedern, dass er an die Verwaltung der Gemeinde im Rathaus in Osterweddingen herantreten und hier auf eine Klärung der Eigentumsverhältnisse drängen werde. Hampel: „Ich habe mir das aufgeschrieben.“