Wanzleben l 300 Frauen und Männer waren vom 30. November bis 9. Dezember in den Ortschaften des DRK-Kreisverbandes Wanzleben unterwegs. Die ehrenamtlichen Helfer und hauptamtlichen Mitarbeiter des Kreisverbandes klingelten an den Haustüren, um die Menschen im Rahmen der Weihnachtsspendensammlung um Geld zu bitten. Am Ende der Sammlung und der Auswertung aller Sammellisten konnte sich der DRK-Kreisverband über eine Gesamtsumme von 28.047,48 Euro freuen. Die Sammlung stand unter Schirmherrschaft von Jan Hofer, Chefsprecher der ARD-Tagesschau und DRK-Botschafter.

„Entscheidend ist nicht die Höhe der Summe, sondern das Vertrauen, das uns die Menschen entgegen bringen“, sagte Torsten Winkelmann, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, bei der Auswertung der Weihnachtsspendensammlung. Und dieses Vertrauen in die Arbeit des Kreisverbandes sei ungebrochen, was die hohe Spendensumme beweise.

Das Ergebnis der jüngsten Sammlung liege über dem Durchschnitt der Aktionen von 2001 bis 2017 von 26.000 Euro, erklärte Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. „Wir garantieren den Spendern, das jeder einzelne Euro für Projekte des DRK-Kreisverbandes Wanzleben verwendet wird“, versicherte er. Das seien regionale Projekte und Hilfsangebote, die weder von Kostenträgern wie Krankenkassen noch vom Staat finanziert würden. Sie umfassen die Bereiche Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Ehrenamt und die Kinder-, Jugend- sowie Senioren- und Sozialarbeit. Verwendungszwecke sind die Fortführung des Demokratieprojektes, das neue Projekt „Digital teilhaben“, die Ausbildung neuer Übungsleiter für Bewegungsprogramme, die Gründung des Teams Notfalldarstellung im Jugendrotkreuz sowie die Beschaffung strapazierfähiger Einsatzkleidung für die Mitglieder der Rettungshundestaffel. 30 Prozent der Erlöse bleiben in den zwölf Ortsvereinen des DRK-Kreisverbandes Wanzleben für die Förderung des Ehrenamtes. „Mit dem Geld können die Ortsvereine satzungsgemäß ihre eigenen Projekte und Aktionen finanzieren“, sagte Fellgiebel. Somit könne jeder Einwohner, ob DRK-Mitglied oder nicht, von den spendenfinanzierten Projekten profitieren.

Die Mitglieder der DRK-Ortsvereine waren es auch, die mit 20.282,17 Euro, was 72 Prozent entspricht, dem Löwenanteil der Spenden einsammelten. Wie in etlichen Jahren zuvor sammelte Margot Mahlfeld, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Seehausen, mit 1434,50 Euro die meisten Spenden ein. Auf ihren drei Listen standen am Ende die Namen von 134 Spendern. Über Spendenbriefe an Firmen konnte das DRK 1583,35 Euro einnehmen. Der Rest setzte sich aus Spendenbriefe an Mitglieder, Einzelsammler/Mitarbeiter und sonstige Spenden zusammen.

Unter allen Spendern veranstaltete der DRK-Kreisverband ein Gewinnspiel, an dem 64 Personen teilnahmen. Als Gewinner wurden Olli und Mirko Dademasch aus Bahrendorf sowie Linda Siering aus Gröningen ausgelost. Die Gewinner können sich über Sets mit Kaffeemaschine, Tassen und Kaffeesorten freuen. Die Gewinne seien nicht aus den Spendengeldern der Weihnachtssammlung finanziert worden, sondern aus Geldrückläufen von einer Handelskette, versicherte Fellgiebel. Wie er noch erwähnte, wolle der DRK-Kreisverband den Schirmherren der Sammlung Jan Hofer nach Wanzleben einladen, um ihm ein Projekt, das aus den Spenden finanziert werde, vorzustellen. Aus Termingründen sei es dem Tagesschau-Sprecher bislang nicht möglich gewesen, in die Börde zu reisen.