Wanzleben l Der Geräuschpegel schoss am Freitagvormittag deutlich in die Höhe als sich die Sporthalle des Börde-Gymnasiums Wanzleben mehr und mehr mit gut gelaunten und bunt kostümierten Kindern und Jugendlichen füllte. Nachdem die 750 Schüler aller 32 Klassen und 60 Lehrer auf den Zuschauerrängen und auf Turnmatten am Boden Platz genommen hatten, ergriff Dr. Susanne Pichottky, Direktorin des Börde-Gymnasiums Wanzleben, das Mikrofon und begrüßte Schüler und Kollegen zur Auszeichnungsveranstaltung der besten Schüler des Jahrgangs 2017/2018.

Wie Susanne Pichottky sagte, habe sich der Termin dieser traditionellen Auszeichnungsveranstaltung deutlich nach hinten verschoben. Schuld daran war die energetische Sanierung der Sporthalle, die sich entgegen der Planungen über Monate länger hinzog. Üblicherweise würden die Jahrgangsbesten bereits vor den Herbstferien ausgezeichnet. „Wir bekommen euch alle aber nur in der Sporthalle zusammen“, erklärte die Direktorin. Und da das Ende der Sanierung der Sporthalle kurz bevor stünde, konnte sie für die Auszeichnungsszeremonie genutzt werden. Wegen des zeitlichen Verzugs sind die Jahrgangsbesten 2017/2018 heute bereits eine Klassenstufe höher.

Nach besten Schulleistungen streben

Zusammen mit Susanne Pichottky nahm André Fischer, Vorsitzender des Fördervereins des Börde-Gymnasiums Wanzleben, die Auszeichnungen vor. Der Förderverein war es auch, der die auszugebenden Präsente finanzierte. Wie Fischer erwähnte, seien bei den Jahrgangsbesten bekannte, aber auch neue Namen von Schülern dabei. „Ich möchte den Aufruf an alle von euch richten, sich dem Wettbewerb um die besten Leistungen am Gymnasium zu stellen“, rief Fischer die Kinder und Jugendlichen auf. Unter dem Jubel ihrer Mitschüler wurden die Jahrgangsbesten vor die imposante Kulisse gebeten und für ihre herausragenden Leistungen im Unterricht ausgezeichnet (Namen sie Info-Kasten).

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Außerdem wurden Schüler ausgezeichnet, die sich durch ihr besonders außerunterrichtliches Engagement hervor getan hatten. Lilli Fischer und Constanze Holzhausen bekamen unter der Überschrift „Schule ohne Rassismus“ die Auszeichnung für ihren Einsatz beim Tanzen mit allen Klassenstufen von fünf bis zehn. Margarete Spielmann zeigte ihre besondere Stärke in Englisch und nahm erfolgreich an Fremdsprachenwettbewerben teil. Wanda Wiedemann zeigte ihr musikalisches Talent und half engagiert bei der Chorarbeit. Die Talente von Leni Krause lagen in den Fächern Englisch und Mathe. Sie erreichte die dritte Stufe der Mathematikolympiade. Sophie Gottwald unterstützte die jahrgangsübergreifende Arbeitsgemeinschaft Gitarre und begleitete die Musiker als Pianistin. Gleich mehrere Schüler der Theatergruppe und der Gitarrengruppe wurden für ihr außerunterrichtliches Engagement geehrt.

Für außerschulisches Engagement ausgezeichnet

Auch Lehrer wurden für ihren Einsatz außerhalb des Unterrichts am Börde-Gymnasium Wanzleben ausgezeichnet. Die Ehrungen gingen an Maren Rummel und Nicola Thews. „Sie organisieren alles und sind für uns unersetzlich“, würdigte Susanne Pichottky das Engagement ihrer beiden Kolleginnen.

Weiterhin ging der Dank des Gymnasiums und des Schulfördervereins an die Organisatorinnen des Weihnachtselternabend Birgit Gollmer, Katrin Elstner, Martina Salomon, Beatrix Reckenbeil, Lisa Holzapfel und Babett Korth.

Mit Faschingsparty in die Ferien

Nach der Auszeichnungsveranstaltung stieg in der Sporthalle eine schrille Faschingsparty. Die Schüler der elften Klassen zogen alle Register, um ihrer Mitschüler der anderen Jahrgänge und Lehrer bestens zu unterhalten. Nach der Party gab es in den Klassen die Halbjahreszeugnisse und danach begannen für die Wanzleber Gymnasiasten die Winterferien.