Feuerwehr-Jubilare in der Einheitsgemeinde

10 Jahre in der Feuerwehr:

Nadine Ackermann, Karsten Weber, Kevin Ackermann, Kenny Lukes, Max Tuchen, Raimund Müller-Busse, Nadine Heres

20 Jahre in der Feuerwehr:

Cornelia Schnabel, Christian Beese, Klaus-Dieter Eilrich, Florian Graeffe, Vivien Lehmann, Daniel Liebert, Nick Oelmann

30 Jahre in der Feuerwehr:

Ingo Hollburg

50 Jahre in der Feuerwehr:

Anton Eisenkolb, Wolfgang Schröder

Osterweddingen l Einmal im Jahr laden die Gemeinde- verwaltung des Sülzetals und die Gemeindewehrleitung verdienstvolle Feuerwehrleute zu einer Auszeichnungsveranstaltung mit anschließendem festlichen Essen ein. Neben Ortswehrleitern konnten dazu Ordnungsamtsleiter Fred Fedder und Gemeindewehrleiter Marco Dahlke im Festsaal des Osterweddinger Landhotels „Schwarzer Adler“ Vize-Landrat Thomas Kluge, Feuerwehrabschnittsleiter Ralf Lange und Ulf Nohr, Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Börde Oschersleben, als Ehrengäste begrüßen.

„Im Namen von Bürgermeister Jörg Methner möchte ich mich bei Ihnen für die geleistete Arbeit im Dienste der Allgemeinheit herzlich bedanken“, sagte Fedder, in dessen Zuständigkeitsbereich als Ordnungsamtsleiter der Einheitsgemeinde die Feuerwehren gehören. Er schätzte die Arbeit der Feuerwehrleute, die sie in ihrem Ehrenamt nachgehen würden, als besonders hoch ein. Leider werde das in der Bevölkerung oftmals nicht so gesehen. Dass die Feuerwehr im Notfall helfe, werde als selbstverständlich angesehen. Dabei sei eine funktionierende Feuerwehr durchaus kein Selbstläufer. Fedder freue sich, dass dies mittlerweile auch von den Mitgliedern des Gemeinderates anerkannt werde. Die politischen Gremien würden trotz einer angespannten Haushaltslage versuchen, die Feuerwehren mit dem technisch Nötigen auszustatten. Es dürfe aus seiner Sicht nicht passieren, bei allem Sparbemühen bei der Pflichtaufgabe Feuerwehr den Rotstift ansetzen zu wollen.

Fedder würdigte weiterhin den Einsatz der Gemeindewehrleitung unter der Führung von Marco Dahlke beim Aufstellen der Risikoanalyse und dem daraus resultierenden Brandschutzbedarfsplan. Dieser Plan sehe bis zum Jahr 2020 bei den Feuerwehren des Sülzetals Investitionen in Höhe von 3,3 Millionen Euro vor. Allein 1,1 Millionen Euro seien für den Neubau eines Gerätehauses in Altenweddingen einkalkuliert. Dieses Gerätehaus solle der neu aufzustellenden Sülzetal-Feuerwehr Süd als Ausgangsbasis dienen. Die Feuerwehr Süd werde aus den Ortsfeuerwehren Altenweddingen, Stemmern und Bahrendorf gebildet. Ein entsprechender Antrag der Gemeinde liege derzeit zur Prüfung beim Landkreis Börde und werde danach dem Land Sachsen-Anhalt zur Genehmigung vorgelegt. Zum Schluss entscheide der Gemeinderat über die Fusion der drei Ortsfeuerwehren zur Feuerwehr Süd des Sülzetals.

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„Die Arbeit der Feuerwehren hat eine besondere gesellschaftliche Bedeutung“, sagte Vize-Landrat Thomas Kluge. Das Land habe die Pflichtaufgabe des Brandschutzes auf das Ehrenamt übertragen. Die Feuerwehr des Sülzetals würde sich dabei aus Sicht des Kreises als „guter und zuverlässiger Partner erweisen“. „Heute sind hier die Helden aus dem Sülzetal versammelt, die es zu ehren gilt“, sagte Kluge. Gemeinsam zeichneten er und die Spitzenvertreter der Feuerwehr sowie der Gemeinde langjährige Kameraden aus.