Projekttage im Wanzleber Börde-Gymnasium werden vom DRK, ADAC und der Verkehrswacht unterstützt

Fünftklässler trainieren den Alltag im Straßenverkehr

Wanzleben (skr). Im Rahmen ihres Verkehrsprojekttages trainierten gestern mit Unterrichtsbeginn die Hälfte der Fünftklässler des Wanzleber Börde-Gymnasiums für den Alltag im Straßenverkehr. Dabei standen mehrere Geschicklichkeitsstationen im Verkehrsgarten, der hier auf dem Schulparkplatz von den vier Mitarbeitern des Verkehrsgartens Völpke aufgebaut worden war, auf dem Programm.

Rund 50 Fünftklässler wurden bei dem Projekttag "Verkehrserziehung" mit den Gefahren im Straßenverkehr konfrontiert. Die Aktion wurde auch in diesem Jahr wieder vom ADAC im Rahmen der Initiative "Achtung, Auto" unterstützt. Das DRK bot zudem einen Erste- Hilfe-Kurs an. Am morgigen Donnerstag werden die Schüler der beiden weiteren fünften Klassen für den Straßenverkehr von den Experten fit gemacht. Auch sie müssen dann wie ihre Mitschüler gestern, beispielsweise die Strecke eines Fahrradparcours nach einem bestimmten Schema und Zeit absolvieren. Mit den von der Verkehrswacht gestellten Rädern müssen die Fünftklässler dabei die Spur wechseln, Hindernissen ausweichen und dürfen dabei selbstverständlich den "Schulterblick" nicht vergessen.

"Das Meistern dieses Fahrradparcours soll für die Schüler eine Herausforderung darstellen", sagte Werner Scheunemann, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Verkehrwacht.

Zusammen mit seinen Kollegen vom Verkehrsgarten Völpke der Verkehrswacht Oschersleben zog er gestern folgendes Fazit: Die meisten Kinder beherrschten die geforderten Situationen. Die besten drei Mädchen und Jungen jeder Klasse wurden übrigens mit einer Urkunde ausgezeichnet. Eine ADAC-Mitarbeiterin hatte ihre Verkehrsstation auf dem Straßenabschnitt neben dem Wanzleber Spaßbad aufgebaut. Sie legte gemeinsam mit den Fünftklässlern pro Fahrt in einem Kleinwagen jeweils eine Vollbremsung einmal bei Tempo 30 und einmal bei 5 km/h hin. Mit dieser Aktion sollten die Schüler die lebensrettende Funktion des Sicherheitsgurtes besser verstehen lernen. Die Schüler erfahren durch den Druck des Gurtes, der bei der Vollbremsung auf den Körper wirkt, dass sich Insassen eines Autos wenn sie nicht angeschnallt sind schon bei einer Vollbremsung mit geringer Geschwindigkeit wie beispielsweise 5 km/h schwere Verletzungen zuziehen können.

Neben einem Go-Kart-Parcours, der von den Schülern mit der sogenannten "Rauschbrille" abgefahren werden musste, konnten sich die Gymnasiasten aber auch wieder auf einem Reaktionstest-Fahrrad ausprobieren.