Befreundete Einrichtungen gratulieren zum Jubiläum der Wefensleber Förderschule

"Integration, wie man sie sich wünscht"

Von Ronny Schoof

In der Wefensleber Förderschule "Miteinander" geben sich Gäste und Gratulanten dieser Tage förmlich die Klinke in die Hand. In der Festwoche zum 20-jährigen Bestehen herrscht reges Treiben im hübsch herausgeputzen Haus und drumherum.

Wefensleben l Nachdem die Klassenstufen das Jubiläum zum Auftakt der Festwoche am Montag noch mehr unter sich gefeiert hatten, ging es ab Dienstag Schlag auf Schlag. "Die ersten Gäste waren da", freute sich Schulleiterin Petra Lubig, "es war der Tag der Kleinen, denn unsere Unter- und Mittelstufenklasse erwarteten Besuch von der Grundschule Wefensleben, mit der jahrelang schon Kooperationsbeziehungen bestehen." Auch die Kindergärten "Bördewichtel" aus Wefensleben und "Wawuschel" aus Oschersleben statteten den Freunden in der Förderschule einen Besuch ab.

Miteinander trieb man Sport: Auf Wettstrecken testeten die Kinder ihre Schnelligkeit und ihr Geschick, freuten sich mit den Besten bei der Siegerehrung, tobten sich auf der Hüpfburg aus und ließen sich am Schminkstand bunte Gesichter verpassen.

Derweil hatte der Fotokurs "Hinkieker" seine Galerie eröffnet und erklärte den Gästen unter dem Motto "Kleines ganz groß", wie man Makrofotografien anfertigt. Unter diesem Thema ist auch die Ausstellung im Treppenhaus der Schule zu besichtigen. Im zweiten Treppenhaus präsentierte die Kunst- und Töpferwerkstatt ihre Erzeugnisse. Jeder Schüler hatte eine Töpferfliese nach eigenem Geschmack gestaltet und so auch einen Beitrag zur Dekoration der renovierten Flure geleistet.

Gratulanten aus der Sekundarschule Eilsleben brachten der Förderschule am Mittwoch ein Geburtstagsständchen. Man zog um in die gegenüberliegende Sporthalle, wo ein fetziges Programm die Festschar tanzen, klatschen und jubilieren ließ. Das Unterhaltungsduo Wilhelmine Stach (Gesang) und Gero Stürzebecher (Gitarre) kam nicht ohne Zugaben aus der Halle - und ebenso begeisterte Trompeten-Solistin Nicole Trippler das junge Publikum.

"Mit dem Übertritt der Wefensleber Grundschulkinder in die Sekundarschule brach der Kontakt nicht ab", erklärt Petra Lubig. "Es entwickelten sich vielmehr Kooperationen, gemeinsame Projekte oder einfach nur Freundschaftsbesuche. Kurzum, Integration, wie man sie sich nur wünschen kann."