Hordorfer verfolgte 2006 schon mit vier Monaten das "Sommermärchen" der DFB-Elf

Jonas – Deutschlands jüngster Superfan

Von Michael Pieper

Hordorf. Für die Hordorferin Michaela Hühne war das Weltmeisterschaftsjahr 2006 ein Sommermärchen im doppelten Sinne: Nicht nur, dass die Fußball-WM im eigenen Land gastierte und uns die Klinsmann-Truppe bis ins "kleine Finale" mit spannungsgeladenen Spielen begeisterte. Vier Monate vor dem Anpfiff zum ersten Spiel der deutschen Mannschaft wurde ihr Sonnenschein geboren: Jonas Detlef. Und der ließ sich schon vier Monate nach seiner Geburt vom WM-Fieber im eigenen Hause kräftig anstecken. Mit Deutschland-Tattoos auf den Armen, einem selbst gebastelten WM-Hut und der Nationalflagge verfolgte Jonas schon damals die Spiele der Deutschen. Er war 2006 der wohl jüngste Super-Fan im Bördekreis.

Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Der mittlerweile Vierjährige verfolgt gemeinsam mit Mutti Michaela oder Uropa Günther Berndt aus Großalsleben alle Spiele seiner Lieblingsmannschaft. Dabei immer im Gepäck: Sein Fan-T-Shirt mit der schwarz-rot-goldenen Flagge und die Vuvuzela, mit der er Schweini, Löw und Co. vorm heimischen Fernseher zum Sieg trötet.

Richtig in Hochstimmung kommt Jonas aber erst, wenn der Schiri am Kap der guten Hoffnung die WM-Spiele abpfeift. Denn dann schnappt sich Super-Fan Jonas seinen Fußball und schießt die Tore der deutschen Nationalelf nach.