Hohendodeleben l Die kleinen „Sonnenscheinchen“ aus der Hohendodeleber Kindertagesstätte werden ab morgen bis zum Heiligen Abend jeden Morgen eine Überraschung erleben, wenn es an das Öffnen des Adventskalenders geht. Die vier Gruppen haben nämlich anstatt der gewöhnlichen Schokoladen-Adventskalender richtig große Exemplare mit vielen geheimnisvollen Tüten und Päckchen. Um diese zu packen und liebevoll zu bekleben, hat der Kita-Förderverein auch in diesem Jahr wieder rechtzeitig vor dem Fest seine Wichtelwerkstatt eingerichtet.

„In Absprache mit den Erziehern haben wir Spielzeug eingekauft, aber auch Bastelmaterial und Bücher“, erklärt Kerstin Seeger als Vorsitzende des Fördervereins der Kita „Sonnenschein“ Hohendodeleben. Viele der verpackten Überraschungen – die einen Gesamtwert von etwa 900 Euro haben – standen auf den Wunschzetteln der Kinder und haben zudem einen Lern- effekt. Hinter zwei „Kalenderfenstern“ verbirgt sich die Übernahme der Vesperversorgung durch den Förderverein für einen Tag.

Sehr gut angekommen

„Wir sind gespannt auf den 1. Dezember, im vergangenen Jahr ist der Adventskalender sehr gut angekommen“, sagte Einrichtungsleiterin Diana Schiffner bei der offiziellen Übergabe. Kerstin Seeger und Vereinsmitglied Anja Perleberg, die sich intensiv bei der Vorbereitung der Adventskalender eingebracht hat, sehen es als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk des Vereins an die Kita.

Das aber reiht sich auch in diesem Jahr an einige Projekte an, die die 20 Mitglieder des Fördervereins trotz coronabedingter Bremse erfolgreich umsetzen konnte. So konnte im Sommer bei einem Arbeitseinsatz der Sandkasten der größeren Kinder hergerichtet werden. „Wir haben eine Umrandung aus Rundhölzern eingebaut und diese mit kleinen Sitzbrettchen versehen, die die Kinder vorher selbst angemalt hatten“, so Kerstin Seeger.

Außerdem wurde Fallschutzmaterial für den Spielplatz der Krippenkinder besorgt, das in diesem Jahr noch eingebaut werden soll. Etwas ins Stocken geraten ist die Erneuerung des Fahrzeugunterstandes im Krippenbereich. Nicht zuletzt, weil einige Veranstaltungen ausgefallen sind, fehlt noch etwas Geld für die Finanzierung oder Manpower für die Umsetzung. Spendewillige können sich gern an den Förderverein wenden.