Freibadparty

Klein Wanzleber tanzen bei Vollmond

Hunderte von Besuchern haben am Wochenende in Klein Wanzleben die Nacht zum Tag werden lassen. So kugelrund wie der Vollmond hier Freitagabend über der Freibad-Party tanzte, so stimmungsvoll und schillernd klang auch das hier ab Sonnabend gefeierte Zuckerfest samt Feuerwerk aus. Die Organisatoren zeigten sich rundum zufrieden und kündigten die 14. „süße“ Sause für 2017 an.

Von Sabrina Trieger

Klein Wanzleben l Rund 800 Besucher haben am Sonnabendabend auf dem Festplatz in Klein Wanzleben das Zuckerfest gefeiert. Die 13. „süße“ Party war bereits am Freitagabend mit dem Schwimmbadfest eingeläutet worden. Hier sorgte Frank Lüers alias „DJ Franky“ dafür, dass das Partyvolk im hellen Schein des Vollmondes bis weit nach Mitternacht das Tanzbein schwang. Die Mitglieder des Freibad- und Kulturvereins, die anlässlich des 60-jährigen Freibad-Bestehens gemeinsam groß eingeladen hatten, zeigten sich Sonntagmittag nach drei tollen Tagen über die Besucherresonanz mehr als zufrieden. „Mit dem Freibadjubiläum haben allein am Freitag rund 500 Besucher das Festwochenende eröffnet“, erzählte Ortschef Horst Flügel, der beide Veranstaltungen als rundum gelungen bezeichnete.

Ausgezeichnet wurden auch in diesem Jahr zum Ausklang wieder Bürger, insgesamt fünf, die sich für das Gemeinwohl engagieren. „Als Würdigung ihrer ehrenamtlichen Leistung“, fügte Flügel hinzu, der Eckhard König als ersten zu sich auf die Bühne rief. „Wer kennt ihn nicht? Unseren König von Klein Wanzleben! Er ist unsere treue Seele“, würdigte der Ortsvorsteher das Engagement des 68-Jährigen. Für den Ort verdient gemacht hat sich auch Feuerwehrmann Olaf Nitzke. „Er hilft wo er kann und ist immer da, wenn man ihn braucht“, dankte Flügel dem 53-Jährigen.

Zu den Geehrten gehörten in diesem Jahr auch Dr. Wolfgang Joachim als Vorsitzender der Klein Wanzleber Bürgerstiftung, und Monika Tacke als Vorsitzende der DRK-Ortsgruppe. „Beide sind verreist und können somit leider nicht persönlich ihre Ehrung in Empfang nehmen. Ich werde sie ihnen aber nachträglich zukommen lassen“, erklärte der Ortschef, der zum Festfinale auch seinen Sohn Jan Flügel auszeichnete. „Du bist überall aktiv. Im Bad, auf dem Sportplatz und im Namen die Vereine. Was will man als Vater mehr. Ich bin stolz auf dich mein Junge“, sagte der 72-Jährige.

Der Kulturverein (knapp 40 Mitglieder) um Vereinsvorsitzende Andrea Walter plant auch schon den nächsten Veranstaltungshöhepunkt. Dabei soll es bayerisch zünftig auf dem Festplatz zugehen. Dann soll hier erneut zum Oktoberfest eingeladen werden.

Ebenfalls stimmungsvoll aufgespielt hatte am Sonntag zum zünftigen Frühstück die Swing-Band „da capo“. Die Combo unterhielt rund 200 Besucher. Hier stellte sich dem Publikum auch der neugegründete Hundesportverein (15 Mitglieder) mit einer tierischen Vorführung vor. Im nächsten Jahr soll es dann anstatt des zweitägigen Zuckerfestes eine Partynacht geben. Und zwar am ersten August-Wochenende. „Das 14. steigt erst wieder in zwei Jahren“, merkte der Ortschef an, der abschließend auch die Performance des Pyrotechnikers, der zur Zuckerfest-Geisterstunde das Höhenfeuerwerk abgefackelt hatte, lobte. Für die nötige Sicherheit sorgte die Feuerwehr. „Die Einsatztechnik war als reine Vorsichtsmaßnahme aufgebaut. Schließlich stand neben der Raketen-Abschussrampe ein komplettes Kornfeld kurz vor der Ernte“, erklärte der Klein Wanzleber, der allen Helfern und Unterstützern abermals seinen Dank aussprach.