Börde-Bus fährt kostenfrei Werbung des Deutschen Roten Kreuzes durch den Landkreis

Kraftverkehr unterstützt Blutspendeaktion

Von René Döring

Das Deutsche Rote Kreuz bittet mit Blick auf die bevorstehende Ferienzeit um mehr Bereitschaft zur Blutspende. Die KVG Börde-Bus unterstützt dieses Anliegen und fährt auf drei Bussen kostenlose Blutspende-Werbung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben durch den Bördekreis und durch angrenzende Gebiete.

Oschersleben l Weil die Zahl der Blutspenden in der Ferienzeit erfahrungsgemäß zurückgeht, verstärkt das Deutsche Rote Kreuz jetzt die Werbung. Und mit der Oschersleber Kraftverkehrsgesellschaft Börde-Bus hat das DRK dabei einen weiteren Partner gefunden. Denn seit einigen Tagen fahren drei Busse mit einer Blutspenden-Werbung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben am Heck durch die Gegend.

"Ein Bus fährt nach Haldensleben, einer nach Magdeburg und der dritte fährt innerhalb des alten Bördekreises", wie Börde-Bus-Geschäftsführer Ernst Trnka sagt, der diese Aktion "sehr gern" unterstützt, "weil Blutspenden sehr wichtig und gemeinnützig sind".

"Herr Trnka hatte sofort ein offenes Ohr für uns", sagt Sabine Tacke, die im DRK-Kreisverband Wanzleben für die Organisation der Blutspendeaktionen zuständig ist. "Wir als Deutsches Rotes Kreuz dürfen ja für Werbung nichts bezahlen, weshalb wir uns sehr gefreut haben, dass die Kraftverkehrsgesellschaft nicht nur die Busse zur Verfügung stellt, sondern uns auch nichts berechnet", so Sabine Tacke.

Auch Nico Feldmann vom DRK-Blutspendedienst Thüringen/Sachsen-Anhalt lobt diese Unterstützung. "Wir hoffen, dass wir auf diesem Wege doch den einen oder anderen Spender dazugewinnen", wie Feldmann sagt. Denn zum einen werde es immer während der Ferienzeit problematisch, genug Blutspenden zu bekommen. "Zum anderen geht die Zahl der Blutspender aufgrund der demografischen Entwicklung ohnehin zurück und wir müssen uns immer mehr um neue Spender bemühen", sagt Feldmann.

Die Blutspende-Werbung wird zunächst ein Dreivierteljahr auf den drei Bussen zu sehen sein. "Möglicherweise werden wir diese Aktion dann noch verlängern", stimmen Sabine Tacke, Ernst Trnka und Nico Feldmann überein.