Seehausen l Der kurze Regenschauer konnte der guten Stimmung gestern Nachmittag beim Sommerfest der Lebenshilfe Ostfalen auf ihrem Werkstattgelände am See nichts anhaben. Der Regen vertrieb die Besucher aus allen Lebenshilfe-Standorten im Landkreis Börde zwar für ein paar Minuten unter die schützenden Schirme, doch nach dem kräftigen Regenguss nahm das Programm weiter seinen Verlauf. Menschen mit und ohne Handicap kamen sich dabei noch näher und miteinander ins Gespräch.

Damit folgten die Besucher voll dem Motto der Lebenshilfe Ostfalen, die das Miteinander der Menschen in den Mittelpunkt rückt, wie Mandy Lux vom Sozialen Dienst der Werkstatt für behinderte Menschen in Seehausen sagte. Mandy Lux war es auch, die zu Beginn des Sommerfestes die Besucher in Seehausen begrüßte. Sie wünschte allen Gästen viel Vergnügen unter dem Motto „Ein tierisch schöner Sommertag“. „Das Sommerfest ist bei uns eine feste Veranstaltungsgröße. Es bietet die beste Möglichkeit, dass Beschäftigte der Werkstätten, Betreuer, Freunde, Familienangehörige, Seehäuser und Kunden zwanglos zusammen kommen und ein paar schöne Stunden verleben“, verdeutlichte Mandy Lux.

Bevor der Regenschauer das Sommerfest kurz unterbrach, eroberten die „Jungen Wilden“ der Haldensleber Wohnstätten für behinderte Menschen das zur Bühne umfunktionierte Pflaster des Hofes. Die Tänzerinnen jeden Alters waren dabei in schwarze Kostüme und Masken gehüllt und schwangen zu mystischer Musik große bunte Tücher. Nach ihrem Auftritt liefen sie ins Publikum und forderten die Gäste zu einem Tänzchen auf. Nach den „Jungen Wilden“ erfreuten Mädchen und Jungen der Seehäuser Grundschule „Ernst Sonntag“ die Zuschauer mit ihrem Auftritt.

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Auf dem Seehäuser Werkstattgelände waren beim Sommerfest etliche Tiere zu Gast, die die Besucher erfreuten. Ponys luden zum Reiten ein, niedliche Alpakas zum Streicheln. „Tiere sind das Bindeglied zu den Menschen“, sagte Mandy Lux zum Hintergrund des kleinen Zoos. Zudem begeisterte „Jankos zauberhafte Tierschau“ die Besucher, die außerdem die Vorführung einer Rettungshundestaffel aufmerksam verfolgten.