Neu-Oschersleberin Regina Albertini engagiert sich für die gefährdete Freizeiteinrichtung

Mit Spendenbüchse für den Erhalt des Freibads unterwegs

Von René Döring

Die Neu-Oschersleberin Regina Albertini hat in der Oschersleber Innenstadt Spenden für das Freibad gesammelt. Damit möchte sie einen Beitrag für den Erhalt dieser Freizeitanlage leisten.

Oschersleben. "In Düsseldorf gibt es einige Freibäder, aber nicht eins davon ist so schön wie das Oschersleber Bad." Das sagt Regina Albertini, die vor gut einem Monat mit Ehemann und Tochter aus Nordrhein-Westfalen nach Oschersleben gezogen ist, wo sie schon seit ein paar Jahren ein Haus besitzt und in dieser Zeit immer mal wieder zu Gast war.

Dabei hatte sie auch schon das Oschersleber Freibad kennengelernt und ist dem "Charme" der Freizeitanlage sofort erlegen. So sei es für sie nun selbstverständlich gewesen, sich in den Widerstand gegen die Schließungspläne einzureihen. Und zwar mit einem ganz persönlichen Beitrag. Der da so aussah, dass sie sich eine Spendenbüchse geschnappt und auf dem Oschersleber Marktplatz für den Erhalt des Freibades gesammelt hat. "Dabei habe ich gespürt, dass den Oscherslebern das Freibad sehr am Herzen liegt." Denn so gut wie alle, die Regina Albertini angesprochen hat, haben positiv reagiert.

Sodass die Lehrerin, die am Hadmersleber Gymnasium unterrichtet, nun mit einer gut gefüllten Spendenbüchse in die Stadtverwaltung gekommen ist und der für das Bad zuständigen Mitarbeiterin Sylvia Frehde 112,50 Euro auf den Tisch geschüttet hat. "Ich werde den Betrag auf 150 Euro aufstocken und würde mich freuen, wenn weitere Spenden eingehen." Diese Spenden würden zum einen der Ausstattung des Bades zugutekommen. Aber vor allem würden sie dem Stadtrat, der am 28. September über das Schicksal der Anlage entscheiden wird, signalisieren, dass die Oschersleber ihr Freibad behalten möchten.

"Es wäre schlimm, wenn eine der beiden Attraktionen der Stadt Oschersleben geschlossen wird", sagt Regina Albertini, die den Oschersleber Wiesenpark als die zweite Attraktion ansieht, für den sie sich auch schon mit einer Tierpatenschaft engagiert hat.