Domersleben l Das Schulprogramm der Grundschule „Martin Selber“ in Domersleben lautet „Lernen – Traditionen pflegen“. Eine beliebte und bewährte Tradition der Grundschule sind die jährlichen Veranstaltungen des Schulkarnevals. Veranstaltet wird das närrische Spektakel vom Domersleber Schul Carneval Club (DSCC). Bei zwei Sitzungen haben die Kinder die Einwohner des Dorfes begeistert.

2018 luden die Mädchen und Jungen der Klassen eins bis vier bereits zur 27. Auflage des Schulkarnevals in das Domersleber Kulturhaus ein. Die Prunksitzungen der Kinder standen unter dem Motto „Börde helau – Wir machen Radau!“. Fachkundige Unterstützung bekam die Grundschule vom Domersleber Carnevals Club, der wieder seine Technik und das Bühnenbild zur Verfügung stellte.

Nachwuchsgewinnung für Karnevalisten

Die erwachsenen Narren sehen im Kinderkarneval durchaus eine Chance, bei den Jüngsten für die eigenen Reihen Nachwuchs zu gewinnen. „Der eine oder andere kommt dann zu uns“, sagte Michael Boße, Präsident des Domersleber Carnevals Club.

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Das bunte Programm der Grundschüler begann mit dem Einmarsch der mehr als 50 Akteure in den Saal des Domersleber Kulturhauses. Begleitet wurden die Kinder von der Saalwache und dem Prinzenpaar. Lenya Distelberger und Felix Zimpel aus der vierten Klasse gaben sich als Prinzenpaar die Ehre.

Tanz und Comedy

Genau wie bei den großen Vorbildern vom Domersleber Carneval Clubs wurden bei den Kindern die närrischen Gesetze vorgetragen und die Kussfreiheit ausgerufen. „Die Mitglieder des beliebten DCC haben uns 2018 wieder netterweise mit ihrer Technik durch das Programm begleitet“, freute sich Beatrice Noczynski.

Nach den Formalitäten, die zu Beginn einer Prunksitzung unbedingt üblich sind, begann die Show der Extraklasse. Die Kinder rockten die Bühne. Die Gruppe der Tanzmädchen eröffnete temporeich die Show. Die Jungen der dritten Klasse brachten mit einem coolen Tanz, unterlegt von tollen Lichteffekten, die Stimmung im Publikum zum Kochen. Die vorgetragenen Sketche, ein Sockentheater sowie die Texte auf Plattdeutsch strapazierten die Lachmuskeln der begeisterten Besucher im Saal. Das Publikum dankte den kleinen Akteuren mit einem dreifachen Helau oder startete lautstark eine Rakete des Beifalls.