Eilsleben l Flaschen, Büchsen, Becher und dergleichen wohin das Auge reicht. Kein Quadratmeter, der nicht von Müll durchsetzt ist. Die öffentliche Parkfläche befindet sich an der Ovelgünner Straße, gegenüber der Ligrana GmbH. In den Zweigen der Sträucher hängen Tüten und Taschentücher, direkt neben dem Asphalt hat jemand ein ganzes Waschbecken abgeladen. Ein halbes Dutzend Mülltonnen steht paarweise am Wegrand verteilt, dennoch wird unentwegt und achtlos im Gebüsch entsorgt.

Bauhofmitarbeiter und Ratsmitglied Nico Klose machte jüngst im Hauptausschuss des Eilsleber Gemeinderats auf die Situation aufmerksam. Er bezeichnete den Zustand als „unhaltbar“. Das Areal sei ständig stark verunreinigt. Gedeckt durchs Dickicht zur Straße hin, werde dort ungesehen Müll in großem Umfang abgeladen. Lkw-Fahrer – laut Klose Ligrana-Zulieferer, die oft Wartezeiten hätten – nutzten das Gebüsch „in jeder Form als Toilette“, so Klose vielsagend über das unappetitliche Bild, das sich biete. Bürgermeister Manfred Jordan informierte, dass die Gemeinde als Eigentümerin der Fläche zwar Gespräche diesbezüglich mit Ligrana geführt habe, diese jedoch ergebnislos blieben. Letztlich sei die Gemeinde in Verantwortung.

Als erste Lösung sei nun die Beseitigung des Dickichts angedacht. Abgeholzt werden dürfe es aber erst nach der Vegetationsperiode im Herbst. Darüber hinaus denkt die Gemeinde darüber nach, ein Toi-lettenhäuschen aufzustellen. Die laufenden Kosten dafür lasse man jetzt durch die Verwaltung prüfen.