Wanzleben l Bürgermeister Thomas Kluge (parteilos) hat die Parteien und Fraktionen des Stadtrates darum gebeten, sich mit dem Thema des Erhalts und der Übernahme von Patenschaften für die in Wanzleben stehenden kleinen Kunstwerke zu beschäftigen. Der Rathauschef selbst hatte in einem Volksstimme-Beitrag angekündigt, die Patenschaft über den „Wanzleber Pflug“ übernehmen zu wollen. In Wanzleben stehen eine Reihe von Kunstwerken, die in keinem guten Zustand sind.

„Das Thema ist nicht kurzfristig zu bearbeiten. Ich habe die Parteien und Fraktionen des Stadtrates gebeten, sich damit zu beschäftigen“, sagte Kluge. In der Stadtverwaltungen sollen Vereinbarungen vorbereitet werden, damit diese guten Aktivitäten auch genehmigt würden. Vorbildlich seien da zum Beispiel die Schützen in Domersleben. „Und das kriegen wir andernorts auch hin“, war sich Kluge sicher.

Arbeitseinsatz gut vorbereiten

Zu einem möglichen Arbeitseinsatz in der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben-Börde sagte der Bürgermeister, dass auch dieses Vorhaben gut vorbereitet sein müsse. „Wir müssen über den Stadtrat und die Ortschaftsräte die Menschen mitnehmen. Vielleicht gelingt uns das schon im Frühjahr 2019“, kündigte der Bürgermeister an.

Im Wanzleber Rathaus ist die Förderung von Wirtschaft und Tourismus weiterhin Thema. „Wahrheitsgemäß sage ich, dass der Tourismus als Teil der Wirtschaft bei uns keine herausragende Rolle spielen wird“, stellte Bürgermeister Thomas Kluge fest. Die Stadt wolle jedoch die Werbung mit den Objekten der Straße der Romanik, wie der Wanzleber Burg, unterstützen. „Wir wollen aber noch mehr auf die Schätze rechts und links davon hinweisen. Von der Eggenstedter Allerquelle über den Gedenkstein für Rötger in Klein Germersleben bis zum Götterstein in Seehausen gibt es viele Einmaligkeiten“, war sich Kluge sicher.

Aktiv mit einbringen

Der Wanzleber Stadtrat und die Ortschaftsräte würden sich in die Erarbeitung des Tourismus-Konzeptes des Landkreises Börde aktiv mit einbringen. Das sei eine sehr geeignete Aktion, um nicht nur für ganz bekannte Stätten zu informieren und zu werben.

Die Mitglieder des Wanzleber Stadtrates kommen am Donnerstag, 26. April, um 19 Uhr im Seehäuser „Sonnensaal“ zu ihrer nächsten Sitzung zusammen. Da die Sitzung des Stadtrates im Vormonat wegen zu weniger anwesender Stadtratsmitglieder ausfallen musste, stehen bei der Tagung am Donnerstag mehr Punkte auf der Tagesordnung. Dabei wollen die Stadträte über einen neuen Partnerschaftsvertrag zwischen der Gemeinde Augustdorf und der Stadt Wanzleben entscheiden.

Bauvorhaben in der Stadt

Nach der ersten Fragestunde für Einwohner befasst sich der Stadtrat mit dem Wirtschaftsplan 2018 der Wohnungsbaugesellschaft Wanzleben sowie dem Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan 2018 für die verwalteten Wohnungen. Es folgen die Ernennung des stellvertretenden Ortswehrleiters in Groß Rodensleben und die Zweckvereinbarung zur Nutzung einer gemeinsamen Zentralen Vergabestelle im Rahmen von förmlichen Vergabeverfahren.

Sich anschließende Beschlussvorlagen beschäftigten sich mit Bauvorhaben in der Stadt Wanzleben. Sie betreffen Bauvorhaben in Hohendodeleben, Stadt Frankfurt, Klein Wanzleben sowie die Änderung des Flächennutzungsplans in Klein Wanzleben und die Neuaufstellung des Flächennutzungsplan für das gesamte Wanzleber Stadtgebiet.

Weitere Themen sind das Ersetzen von alten Windkraftanlagen, die Genehmigung einer überplanmäßigen Aufwendung sowie das Erteilung des Einvernehmens zum Abschluss der Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarung (LEQ) für die Integrative Kindertagesstätte „Der kleinen Domersleber“ und für die Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Wanzleben sowie der Tagesordnungspunkt Anfragen, Anregungen und Mitteilungen der Mitglieder des Stadtrates und die zweite Einwohnerfragestunde.