Marienborn l Nach bestehendem Vorbild mit dem Naturpark Elm-Lappwald soll nun auch die neue, die erweiterte Tourismusregion Elm-Börde tourentechnisch erschlossen und aufgearbeitet werden. Das Augenmerk wird konzeptionell zunächst auf die Durchquerung und auch Erkundung der Region per Fahrrad gelegt. Die ehrenamtlichen Macher von Elm-Freizeit sind selbst leidenschaftliche Radtourenfahrer. In dieser Eigenschaft hat das Team nun ein neues Konzept für Mehrtagestouren in der Region zwischen Naturpark Elm-Lappwald und Landkreis Börde erarbeitet und möchte seine Ideen öffentlich präsentieren. „Auch, um Meinungen und ergänzende Vorschläge dazu von den Gästen einzuholen“, betont Initiator Thomas Kempernolte.

Weil sie das verbindende Element schlechthin zwischen Elm und Börde ist, haben die Beteiligten die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn für ihre Präsentation erkoren. „Es gibt wohl kaum einen besseren Ort, um die Konzeptideen von Thomas Kempernolte und seinen Mitstreitern vorzustellen“, heißt es von der gastgebenden Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt. Als Ausgangspunkt mehrerer Wander- und Radrouten sei die Gedenkstätte „nicht nur ein besonderer historischer Ort, sondern vor allem Startpunkt für grenzenübergreifende Begegnungen und Erkundungstouren in die Region.“ Und: 30 Jahre nach der Grenzöffnung liegt die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn inmitten der neuen Tourismusregion Elm-Börde. Die öffentliche Präsentation „Mehrtages-Radrouten in der Elm-Börde-Region“ findet am Mittwoch, 27. Februar 2019, statt. Beginn ist um 14 Uhr.

Nachdem die drei Freizeitsportler Viola und Christian Vorbrod sowie Thomas Kempernolte in den vergangenen Jahren die Entwicklung des Wander- und Radtourismus im Naturpark Elm-Lappwald mit Tourdokumentationen und App-Unterstützung ehrenamtlich auf Trab gebracht haben, wollen sie ihr Knowhow nun gleichermaßen in der neuen Tourismusregion Elm-Börde einbringen. Das Elm-Freizeit-Team greift in seiner Skizzierung auf vorhandene Infrastruktur zurück. „Unser Ansatz ist, verschiedene Radrouten in beiden Tourismusregionen miteinander zu verknüpfen“, so Kempernolte. Die Touren seien mit Längen zwischen 100 und 400 Kilometern geplant, was auch Übernachtungsoptionen einschließe, wie es sich für eine Mehrtagestour gehört.