Wanzleben l „Der Rodel-Hot- Spot in der Stadt Wanzleben ist eindeutig der Volkspark neben der Burg“, sagt Ortsbürgermeister Tino Bauer. Auch an der Tenne nahe des Dammwegs, wo einmal das Rückhaltebecken gebaut wurde, habe er Kinder rodeln sehen. Zudem würden sich die Leute mancherorts selbst organisieren, so Bauer. „Ich habe beobachtet, wie sich eine Gruppe Menschen auf einem Privatgrundstück in der Schwanstraße selbst Hügel aus den Schneemassen gebaut haben und darauf gerodelt sind. Die hatten viel Spaß.“

Zuckerdorf Klein Wanzleben: Ein wunderbar langer Berg zum Rodeln sei Kippigs Berg, weiß Klein Wanzlebens Ortsbürgermeister Knut Freese. Der Hügel sei vor dem starken Schneefall gesperrt und nicht geräumt worden und kann jetzt zum Rodeln genutzt werden. Dieser Berg erfreue sich seit jeher großer Beliebtheit bei großen und kleinen Rodlern. „Und er liegt zentral mitten im Ort an der Walbecker Straße, ist also für alle leicht erreichbar“, so Freese weiter und ergänzt: „Besser geht‘s nicht.“

Klein Rodensleben: Am Ortsausgang Richtung Niederndodeleben befindet sich in Klein Rodensleben eine natürliche Schräge in der Landschaft nahe des Festplatzes, so der Ortsbürgermeister von Klein Rodensleben, Norbert Hoße. „Von dort können große und kleine Schlittenfahrer bis hinunter zum Teichgraben fahren.“

Sogar Meisterschaften

Seehausen: „Bei uns war schon immer der Burgberg der Rodelberg“, sagt Eckhardt Jockisch, Ortsbürgermeister von Seehausen. 1957 seien dort sogar Wintersportmeisterschaften ausgetragen worden, im Slalom, Skispringen und -langlauf. Auch heute noch eigne sich der Burgberg bestens zum Rodeln, so Jockisch. Weil Seehausen etwas hügeliger ist, sei Wintersport dort immer gut möglich gewesen, vorausgesetzt das Wetter passt.

Hohendodeleben: „Wir haben in optimistischer Voraussicht den Hügel am Bolzplatz im Herbst mähen lassen für den Fall, dass es schneit“, sagt Hohendodelebens Ortsbürgermeister Werner Jander. Das habe sich gelohnt, wobei man bei dieser Schneehöhe wohl nicht mal hätte mähen müssen. Der Berg am Bolzplatz werde schon immer zum Rodeln genutzt.

Remkersleben: Martin Niemann, Remkerslebens Ortsbürgermeister, sagt, dass sich einige Rodler derzeit mit den Ackerflächen am Salzquell behelfen, dort gebe es aber nur geringe Höhenunterschiede. Darum eigne sich die Fläche eher für die ganz Kleinen zum Rodeln. „Wir sind früher immer auf dem Mühlenberg nahe dem Ortsausgang Richtung Klein Wanzleben Schlitten gefahren“, sagt Niemann. Dort hätte sich früher eine Streuobstwiese befunden. Jetzt sei die Fläche aber verwildert und eigne sich leider nicht mehr gut zum Rodeln.

Bottmersdorf: „In Bottmersdorf wird der Osterberg gern zum Rodeln genutzt“, sagt René Gehre, Ortsbürgermeister von Bottmerdorf und Klein Germersleben. Der Zustand sei allerdings nicht der beste, so dass die Eltern dort teilweise Bahnen für die Kinder frei räumen, so Gehre. Der Osterberg befindet sich nahe des Ortsausganges links in Richtung Blumenberg.

Auf den Sportplatz

Domersleben: Die Schneemassen, die derzeit aus den Haupt- und Nebenstraßen in Domersleben geräumt werden, transportieren die Räumfahrzeuge auf den Sportplatz. Dort habe sich nach Angaben von Ortsbürgermeister Helge Szameitpreuß so viel Schnee angesammelt, dass dort ein Rodelberg entstanden ist. „Der wird eifrig genutzt“, sagt er.

 

Groß Rodensleben: „Bei uns im Ort nutzen die Kinder den Mühlenberg am Festplatz zurzeit zum Rodeln“, sagt Jürgen Wichert, der Ortsbürgermeister von Groß Rodensleben. Bei Schnee und Sonne sei das im Moment der beste Zeitvertreib für die Kinder.