Wefensleben l In Vorbereitung auf die „große Sause“ im Freien hatte Leiterin Daniela Heider-Wirrmann mit ihren Kolleginnen im Vorfeld zu einem Arbeitseinsatz gebeten. „Wie schon in den letzten zwei Jahren wurde das auch dieses Mal wieder sehr positiv angenommen“, freute sie sich über die ordentliche Resonanz. Hier sind in erster Linie immer die Väter gefordert, stehen doch diverse handwerkliche Erledigungen an. „Ich hatte für die Papis auch eine Belohnung hingestellt“, unterstrich Heider-Wirrmann ihre Dankbarkeit. Bis auf das Zaun streichen wurde alles umgesetzt, einsetzender Regen machte nur diesem Projekt einen Strich durch die Rechnung. „Aber ganz egal, das können wir nachholen.“ Gefragt waren noch viel mehr fleißige Hände, galt es doch mit Hinsicht auf den Kita-Umbau, der mit Ende der Sommerferien beginnen soll, etliche Kisten zu räumen. Daniela Heider-Wirrmann dazu: „Die Vorbereitungen laufen parallel zur Sommer- und Urlaubszeit, alles liegt noch im Plan.“

Einige Tage später konnte also das Sommerfest bei sonnigem Wetter starten. Erstmals wurde zusätzlich zum bunten Programm das „Theater im Koffer“ gebucht. „Wir wollten etwas Veränderung“, so Heider-Wirrmann, „ich denke, es kam auch gut an bei den Kindern“. Die „Lied-Fee“ und „Frau Ton“ komponierten gemeinsam mit den Kindern ein eigenes Lied, hier war viel Fantasie und Kreativität bei den Jüngsten gefragt.

Viele Stationen

An den unterschiedlichen Stationen (Schubkarrefahren, Büchsenwerfen, Bastelstraße, Eierlaufen) konnten die Kinder Stempel sammeln, bei vollständiger Absolvierung gab es eine Urkunde. Teams waren an dieser Stelle ausdrücklich erwünscht, egal ob mit Geschwister, Elternteil oder Erzieherin. Großer Ansturm herrschte wieder einmal beim Schminken, „das ist jedes Mal ein Anlaufmagnet“, freute sich auch Heider-Wirrmann, die hier selbst mit anpackte.

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DJ Thomas sorgte parallel für die musikalische Unterhaltung, das Elternkuratorium war organisatorisch fest mit eingebunden, und ein Teil der Kita-Kolleginnen brachte Kaffee und Kuchen an die zahlreichen Gäste. Als zuverlässiger Partner erwies sich einmal mehr die örtliche Feuerwehr. Neben Fahrten mit dem Löschwagen, verkauften die Kameraden Grillware und die Jugendwehr bot spontan einen Stand mit Schlauchspritzen an.

Das Fazit der Kita-Leiterin fiel entsprechend positiv aus: „Es wird von Jahr zu Jahr besser angenommen. Es hat allen viel Spaß gemacht und solange die Kinder glücklich sind, sind wir es auch.“