Osterweddingen l Gegenwärtig wird an der der „Bielefelder Straße“ im Gewerbepark Sülzetal der zweite Bauabschnitt für die Erschließung des Bebauungsplangebiets umgesetzt. Hierzu zählen der Bau eines kombinierten Fuß-und Radweges, einer effizienten Beleuchtungsanlage, eines Regenwasserkanals sowie eine naturnahe Straßenentwässerung mit Begrünung.

„Die Maßnahme läuft termintreu und soll bis zum Oktober 2020 fertig gestellt werden. Hierbei werden die drei Haltepunkte des Öffentlichen Personennahverkehrs bedarfsgerecht vorfristig hergestellt“, kündigt der Wirtschafts- und Entwicklungsplaner der Gemeinde, Fred Fedder, an.

Die fast zwei Kilometer lange Verkehrsanlage werde von der Gemeinde im Auftrag des Vertragspartners für die Erschließung, der landeseigenen Grundstücksfonds Sachsen-Anhalt GmbH (GSA), realisiert, berichtet Entwicklungsplaner Fedder. „Die Planungs- und Baukosten umfassen dabei einen Bruttobetrag von rund 1,3 Millionen Euro.

Als zuverlässige Partner sind die Ingenieurbüros IKM/IVW-Magdeburg als Bietergemeinschaft und das Fachunternehmen ITB-Schönebeck aus dem Sülzetal nicht das erste Mal erfolgreich an einem Vorhaben im Sülzetal beteiligt“, erklärt Fedder weiter.

Bei jeder Straßenbaumaßnahme ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Hierbei bilden vorrangig die jeweiligen Grundstückszufahrten zu den Unternehmen die Schwerpunkte. „Durch rechtzeitige Informationen und gezielt abgestimmtes Vorgehen stellen diese Situationen jedoch bisher keine wesentlichen Probleme dar“, betont Fedder gegenüber der Volksstimme.

Lediglich auf den Rad- und Fußgängerverkehr entlang der Fahrbahn sei von allen Verkehrsteilnehmern im Gewerbepark während der Baumaßnahme eine erhöhte Rücksichtnahme und eigenverantwortlich umsichtiges Verhalten gefordert, mahnt Fedder nochmals an.

„Die ,Bielefelder Straße‘ ist neben der ,Langen Göhren‘ das Kernstück für die Erschließung unseres Gewerbeparks. Sie hat einen strategischen Wert. Das gilt als Ost-West-Verbindung zwischen zwei Autobahnanschlüssen für das gesamte Gewerbegebiet“, meint Fedder abschließend.