Wanzleben l Ab Sonntag erwarten die Meteorologen starken Schneefall. „Sonntag teils Schnee, teils gefrierender Regen, am Montag meist Schneefall. Dienstag und Mittwoch meist trocken, aber eisig“, heißt es vom Mitteldeutschen Rundfunk.

Dementsprechend kann es auf den Straßen sowie Geh- und Radwegen glatt und gefährlich werden. Ein Anstieg der Temperaturen und damit verbundenes Tauwetter werden für die kommende Woche nicht erwartet. Zunächst werden die Temperaturen voraussichtlich bis um die minus zehn Grad Celsius fallen. Ist die Stadt Wanzleben-Börde auf einen länger anhaltenden Wintereinbruch vorbereitet? „Ja, sind wir“, teilte der Leiter des Bauamtes der Stadt Wanzleben-Börde, Olaf Küpper, mit. Alle für den Winterdienst tauglichen Fahrzeuge seien umgerüstet. Der Salzvorrat sei bereits zum zweiten Mal nachgefüllt worden. „Insgesamt haben wir nach Feierabend und zum Wochenende 14 Mitarbeiter im Bereitschaftsdienst“, so der Bauamtsleiter weiter. Darüber hinaus seien für einige Ortsteile der Einheitsgemeinde ortsansässige Unternehmen für den Winterdienst mit eingebunden worden.

Parkflächen keine Priorität

Radwege und auch Parkflächen hätten erstmal keine Priorität, so Küpper. Zunächst würden die Straßen nach deren Bedeutung und Priorität geräumt. „Vorrang haben natürlich die Bereiche, an denen Einrichtungen für die Bürger liegen wie beispielsweise Kitas, Schulen und Feuerwehren“, betont der Leiter des Bauamtes. Für die Fußwege seien die Grundstückseigentümer der jeweilig anliegenden Grundstücke verantwortlich. Regelungen dazu könnten laut Olaf Küpper in der Straßenreinigungssatzung der Stadt Wanzleben-Börde nachgelesen werden.

Der Leiter des Wanzleber Bauamtes bittet außerdem um Verständnis, sollte sich das Wetter drastisch entwickeln: Obwohl genügend Vorkehrungen für einen starken Schneeeinbruch getroffen worden seien, „können die Kollegen nicht überall gleichzeitig sein.“