Feuerwehreinsätze

Zwei Alarmierungen halten die Wanzleber Kameraden in Atem

Beim Einsatz auf der Bundesstraße 246 mussten zwei nach einem Unfall ineinander verkeilte Fahrzeuge auseinandergezogen werden.
Beim Einsatz auf der Bundesstraße 246 mussten zwei nach einem Unfall ineinander verkeilte Fahrzeuge auseinandergezogen werden. Foto:Hagen Uhlenhaut

Wanzleben - cc

Gleich zwei Einsätze haben die Kameraden der Wanzleber Wehr am Freitag in Atem gehalten. Die erste Alarmierung geschah um 8.01 Uhr nach der Auslösung einer Brandmeldeanlage in Klein Wanzleben. Der Einsatz wurde jedoch schon auf der Anfahrt abgebrochen. Nach der Lageerkundung des Einsatzleiters vor Ort war klar, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Schon einen Tag zuvor waren die Wanzleber ebenfalls dorthin gerufen worden. Schon da handelte es sich um einen Fehlalarm aufgrund von Wartungsarbeiten. Auch die Klein Wanzleber Kameraden und große Teile des dritten Zuges der Gemeindewehr waren jeweils alarmiert worden.

Der zweite Einsatz an diesem Tag führte die Retter von 19.37 Uhr bis 20.56 Uhr auf die Bundesstraße 246 zwischen Wanzleben und Stadt Frankfurt. „Infolge eines Auffahrunfalls waren Betriebsstoffe ausgelaufen. Die an der Kollision beteiligten Fahrzeuge waren zudem noch ineinander verkeilt.“, berichtete Einsatzleiterin der Wanzleber, Susanne Konczalla, gegenüber der Volksstimme.

Mittels Seilwinde des Rüstwagens wurden die Fahrzeuge fachmännisch voneinander getrennt. „Die Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel aufgenommen und die beiden Pkw von einem entsprechenden Unternehmen abgeschleppt“, erläuterte die Einsatzleiterin weiter. Eine verletzte Person wurde ins Krankenhaus gebracht.

Die Bundesstraße 246 musste während der ganzen Aktion kurzzeitig voll gesperrt werden. „Nach Beendigung der Einsatzmaßnahme wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben“, fügte Susanne Konczalla hinzu. Beteiligt waren 13 Kameraden mit drei Fahrzeugen, wobei sieben Wehrleute als Reserve im Gerätehaus warteten.