Stadt Oberharz (gbr/jko/bfa) l Einzig in Elend und ein bisschen auch in der Harzköhlerei bei Hasselfelde hat es zum ersten Adventswochenende doch noch etwas Schnee gegeben. Das Fehlen der weißen Pracht hielt die vielen Helfer in mindestens acht Orten und Einrichtungen nicht davon ab, einen bunten Einstieg in die letzten vier Wochen bis Weihnachten zu organisieren.

In Elend leuchteten tatsächlich etwa tausend kleine Lämpchen beim 1. Adventsglühen am Weihnachtsbaum auf der Kirchwiese. Das Fest werde vielleicht zur Tradition, hieß es. Am Stemberghaus bei Hasselfelde tummelten sich Sonnabend und Sonntag Gäste im Köhlereimuseum und rund ums Feuer an der Köhlerhütte. Drinnen eröffneten Vertreter der Stadt und Region gemeinsam mit dem Tierfotografen Ludger Heinze (Wernigerode) eine Präsentation seiner Fotos. Sie geben dort nun bis zum Jahresende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt im Harz und in aller Welt.

Baumannshöhle ausverkauft

Der wohl am meisten besuchte Platz – sozusagen der Weihnachts-Hot-Spot der Oberharzstadt am 1. Advent – war die Baumannshöhle Rübeland. Für das Konzert im Berg mit dem Spielmannszug Neuwerk hatte es über 700 Anfragen gegeben, knapp 300 Plätze hat die Höhle aber nur für dieses besondere Klangerlebnis. Es war ausverkauft. Über neue Möglichkeiten, der großen Nachfrage noch mehr zu entsprechen, wird nachgedacht.

Bilder

Ein großes Besuchergetümmel gab es aber auch im Höhlen-Park direkt vor der Höhle in Rübeland. Erzieherin und Musikerin Rosi Brenner sang mit den Kindern, die Jagdhornbläser sorgten für einen guten Klang, und Weihnachtsmann Andreas Schulze aus Neuwerk bescherte die Kinder anstelle von Arno Seifert. Denn ist im den wohlverdienten Weihnachtsmann-Ruhestand.

Bastelarbeiten beim Basar

Vor ihren Auftritten in Rübeland hatten Rosi Brenner und auch Rübelands Jagdhornbläser schon Freitag in Elbingerode in der Kindertagesstätte Rappelkiste für ein schönes Adventswochenende gesorgt. Kindergartenchefin Marry Hildebrand begrüßte viele Eltern, Großeltern, Freunde und Vereinsmitglieder des Fördervereins zum Adventsbasar. Es wurde musiziert, gesungen, gelacht. Und so manche Bastelarbeit, vor allem viele der 90 kleinen Schneemänner mit Mützen von Elbingeröder Strickerinnen gingen über den Basartisch.

Gefeiert wurde der 1. Advent in der Oberharzstadt am Wochenende auch in Trautenstein, im Mutterhaus, in der Westernstadt und in der Rübelandbahn. Noch fünf Tage, dann ist der zweite Advent.