Blankenburg l Seinen ersten Arbeitstag als Geschäftsführer des Trink- und Abwasserzweckverbandes Vorharz (TAZV) hat Holger Ballhausen am Montag erlebt. Er übernimmt das Amt von Dr. Carl Haffke.

„Ich kann auf einem gesunden Fundament aufbauen, die Organisation unserer neuen Geschäftsstelle steht in den Grundzügen“, sagte der Diplomingenieur und Betriebswirt Ballhausen. Seit November hat der 64 Mitarbeiter starke Verband seinen Sitz in der Domäne in der Blankenburger Tränkestraße. „Jetzt gilt es, das Team zu aus bisher drei Verwaltungen zusammenzuführen.“ Das sei eine spannende Aufgabe.

Ebenso strebe der neue Geschäftsführer Kooperationen mit benachbarten Versorgern an, etwa dem Verband Holtemme-Bode. In Blankenburg stünden zunächst nur kleinere Investitionen wie bei der Sanierung des Netzes alter Kanäle an.

Fusion dreier Verbände

Der TAZV entstand vor einem Jahr durch die Fusion der Verbände Blankenburg und Huy-Fallstein, zu denen noch die kleinere Wasser-Abwasser-Ilsetal-Osterwieck Anstalt des öffentlichen Rechtes hinzukam. Diese hatte Holger Ballhausen seit 1997 geleitet.

Nur über größere Verbandsgebiete ließen sich die Gebühren für die Bürger auf bezahlbarem Niveau halten, erläuterte Haffke bei seinem Abschied als Geschäftsführer. Er hatte den Wasser- und Abwasserzweckverband Huy-Fallstein seit 15 Jahren geleitet, den TAZV seit seiner Gründung. Hanns-Michael Noll, der Vorsitzende der Verbandsversammlung des TAZV, dankte Haffke, mit dem er einen „langen, beschwerlichen Weg“ zur Gründung des neuen Verbandes gegangen sei. Zudem wünschte Noll Ballhausen viel Erfolg für sein Amt.