Die Top-Namen

Top 10 Mädchen

Emma Frieda

Ella Mathilda

Emilia Mia

Charlotte Greta

Ida Johanna

Top Ten Jungen

Oskar Luca

Ben Paul

Leon Theo

Liam Felix

Louis Noah

724 Mädchen und Jungen wurden 2018 in Wernigerode beurkundet

Quelle: Standesamt Wernigerode

Wernigerode l Wer sein Kind Emma oder Oskar genannt hat, ist ein Trendsetter. 2018 waren das die beliebtesten Babynamen in Wernigerode. Sowohl Emma als auch Oskar tauchen jeweils zehn Mal in der Statistik des Wernigeröder Standesamtes auf. Auf den Plätzen folgen Frieda (8), Ella (7), Mathilda (7), und Emilia (6) bei den Mädchen sowie Luca (9), Ben (8), Paul (8) und Leon (7) bei den Jungs.

Die Wahl eines geeigneten Namens ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die junge Eltern vor der Geburt treffen müssen. Schließlich werden ihre Sprösslinge ihr Leben lang mit diesem Namen herumlaufen müssen. Die Entscheidung will also wohl überlegt sein.

Auch 2018 bewiesen die Eltern im Harz wieder viel Kreativität. Beliebt sind nach wie vor Doppelnamen. Von den 724 Kindern, die 2018 im Wernigeröder Standesamt beurkundet wurden, haben 220 Mädchen und Jungen zwei oder mehr Vornamen – und das in teilweise ganz einzigartigen Kombinationen. So kamen in den Harzer Krankenhäusern beispielsweise Janne Swantje, Lionel Noel, Dante Severide, Theo Pepe, Enno Fritz, Charlie Harper und Ilenia Talisa Luana zur Welt.

Italienische und nordische Namen im Trend

Seit Jahren im Trend liegen Namen mit ausländischem Wurzeln. So stammen beispielsweise Pino, Nino, Pepe, Luca, Vito, Matteo und Aurora, Carlotta, Stella aus dem Italienischen. Aus dem nordischen Sprachraum kommen Lasse, Thore, Finya, Finn und Gunnar. Dimitri und Dascha sind vorwiegend in Russland gebräuchlich. Englisch angehaucht sind Amber, Amy und Haylie.

Besonders auffällig: Bei der Namenswahl greifen immer mehr Mütter und Väter auf Namen aus der Zeit ihrer Groß- und Urgroßeltern zurück. Beispiele dafür sind Fritz, Albrecht, Ludwig, Klaus, Erich, Arthur, Magdalena, Marlene, Frieda, Klara und Wilhelmina.

Inspiration liefern zudem Literatur, Funk und Fernsehen. So ist es gut möglich, dass die kleine Megan später das Herz eines Prinzen erobert. Dass Ronja genauso gewitzt ist wie die Räubertochter aus dem Kinderbuch von Astrid Lindgren. Und Daenerys wird bestimmt genauso schön und mächtig wie die Heldin aus der Fantasy-Serie „Game of Thrones“.

Einige Namen in der Geburtenstatistik sind so ausgefallen, dass sich eine Recherche zur Herkunft und Bedeutung lohnt. So ist Thalia nicht nur eine griechische Muse, sondern steht gleichzeitig für blühend. Pontus ist altgriechisch/lateinisch und bedeutet Meer. Besonders zauberhaft ist Aurora – in der römischen Mythologie die Göttin der Morgenröte.