Schierke

Campingplatz unter zehn besten in Deutschland

Der Campingplatz Am Stern bei Schierke gehört zu den zehn schönsten seiner Art in Deutschland - zumindest wenn man Geo.de glauben mag.

Von Katrin Schröder

Schierke/Elend l Das weiße Zelt steht im Schatten hoher Nadelbäume, rundherum wächst saftgrünes Gras. Das Bild zeigt einen Teil des „Harz Camping“-Platzes bei Schierke und sorgt derzeit für begeisterte Kommentare. „Besser kann man im Harz nicht campen“, urteilt Karola Kostede, Autorin der Internetplattform Geo.de. Der von Corina und Ingo Nitschke geführte Platz am Schierker Stern zählt laut dem Internetportal des Reportage- und Reisemagazins „Geo“ zu den schönsten in Deutschland.

Anlass dafür ist zum einen die Ferienzeit, wie Maike Pelikan von der Pressestelle des Magazins mitteilt. „Wer noch Inspiration für einen günstigen und schönen Urlaub in Deutschland sucht, findet bei uns dazu ein paar Vorschläge.“ Zum anderen wird die Neuauflage von Björn Staschens Buch „Cool Camping“ vorgestellt. Der Autor hat bereits vor Jahren den Platz besucht, der teils in Elend, teils in Schierke liegt, aber zur Stadt Oberharz am Brocken zählt. Daraufhin hat er ihn in seine Sammlung der 75 tollsten Campingplätze Deutschlands aufgenommen.

Über die Anlage schreibt Staschen: „Freiheit – dieses Gefühl, das die Nitschkes im Großen, Historischen erfahren haben, das suchen auch Camper – im Kleinen. Und wo kann man ihm wohl besser nahe kommen als hier, in Schierke. Hier, wo Camper den Brockengipfel immer im Blick haben, der so lange Symbol für den Verlust der Freiheit in Ostdeutschland war. Heute kann man hier die Freiheit spüren.“

Vor drei bis vier Jahren war Staschen, im Hauptberuf Journalist beim Norddeutschen Rundfunk, vor Ort. „Es ist ein wunderschöner Platz“, sagt der Hamburger, der sich den Betreibern bei seinem Besuch nicht zu erkennen gab. Ihn beeindruckt der tolle Blick ebenso wie die Geschichte der Betreiber. Gut gefällt ihm, dass der Platz ganzjährig geöffnet ist und es keine Parzellen gibt. Die Auswahl der zehn Plätze, die in einer Bilderstrecke gezeigt werden, hat die Geo.de-Redaktion vorgenommen. „Es sollten nicht nur die klassischen Urlaubsziele an Ost- und Nordsee vorgestellt werden, sondern auch Orte und Plätze im Binnenland sollten dabei sein“, so Karola Kostede.

Über die unverhoffte Ausmerksamkeit freut sich Campingplatzbetreiber Ingo Nitschke. „Ich bin über das soziale Netzwerk Facebook darauf aufmerksam geworden“, sagt er. Dort haben Nutzer zahlreiche wohlwollende Kommentare über die Anlage am Fuß des Brockens hinterlassen. Der Artikel selbst, der ausschließlich im Internet erschienen ist, erfreut sich laut Maike Pelikan von der Geo-Presseabteilung großer Beliebtheit. „Er ist zurzeit einer der Top-Artikel.“