Blankenburg l Wasser weg, Fische auf der Flucht: Dem Mönchenmühlenteich in Blankenburg sind nach einer Havarie am Sonnabend das kühle Nass und seine Bewohner abhanden gekommen. Der Blankenburger Anglerverein kämpfte den ganzen Tag über gegen den Wasserschwund an und rief am Abend die freiwillige Feuerwehr zu Hilfe. „Wir haben die Lage inzwischen so stabilisiert, dass das verbliebene Wasser nicht mehr abfließt“, sagt Udo Leier, Vorsitzender des Blankenburger Anglervereins.

Dass etwas nicht stimmt, bemerkte ein Angler bereits am Sonnabend um kurz nach 6 Uhr in der Frühe. Die Vereinsmitglieder versuchten den ganzen Tag über, den Schaden zu beheben und zu begrenzen. Es war jedoch schwierig, das Leck auszumachen. Daher wurde die Feuerwehr hinzugezogen, die um 20.43 Uhr mit 25 Kameraden und sechs Fahrzeugen zum Teich ausrückte.

Gemeinsam mit zwei Landwirten, beide ebenfalls Feuerwehrleute, sorgten die Einsatzkräfte dafür, dass neues Wasser und Sauerstoff ins Gewässer gelangte. Mehr als 30 000 Liter Wasser wurden per Wasserwerfer in den Teich gespritzt, sagt Blankenburgs Ortswehrleiter Alexander Beck.

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Den Anglern gelang es derweil, die undichte Stelle ausfindig zu machen und provisorisch abzudichten. Am Sonntag waren die Vereinsmitglieder am nahegelegenen Goldbach unterwegs, um Fische einzusammeln, die aus dem Teich weggeschwommen waren. Der Schaden lasse sich noch nicht beziffern, so Udo Leier.