Heudeber/Veckenstedt l Unruhige Nächte haben zu Wochenbeginn die meisten Ortsfeuerwehren der Gemeinde Nordharz gehabt. Am Montagabend wurde von einem aufmerksamen Bürger Feuerschein im Bereich des Recyclingparks Heudeber festgestellt. Der Zeuge alarmierte die Feuerwehr und hat durch sein umsichtiges Handeln einen größeren Brand verhindert. Auf dem Gelände stand zum wiederholten Mal ein Teil eines Grünschnittlagers in Brand.

„Wir wurden kurz nach 23 Uhr alarmiert und waren bis etwa 2 Uhr im Einsatz“, sagte Denis Grabach, Ortswehrleiter aus Danstedt. Neben seiner Truppe waren auch die Ortswehren aus Heudeber, Langeln sowie aus Derenburg zur Unterstützung im Einsatz. Auf dem Gelände des Recyclingparkes brannte es bereits in den beiden vergangenen Jahren an gleicher Stelle. Laut Feuerwehr soll nun von Seiten der Betreiber nach Lösungen gesucht werden, um solche Brände zu verhindern.

Ebenfalls häufiger zu Gast ist sind Feuerwehren seit ein paar Jahren im Landschulheim Grovesmühle. Die dortige Brandmeldeanlage scheint sehr sensibel zu sein, denn sie signalisierte schon des Öfteren Alarm, ohne dass hinterher nachvollzogen werden konnte, warum. So war es auch an Dienstagabend kurz vor 22 Uhr. da gab es wieder einen Alarm und die Ortsfeuerwehren aus Veckenstedt, Stapelburg und Wasserleben wurden zum Landschulheim vor den Toren Veckenstedts gerufen.

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Warum genau die Anlage losging, war bis gestern Nachmittag von den eingesetzten Feuerwehren nicht nachzuvollziehen. Gebrannt hat es jedenfalls nicht. „Da wird wohl jemand noch schnell vor der Nachtruhe heimlich eine geraucht haben“, frotzelte ein Feuerwehrmann, denn betroffen war unter anderem der Bereich des Internats der Grovesmühle.

Nachdem die Feuerwehrkameraden sowohl einen Brand als auch weitere möglichen Gefahren für die Bewohner ausschließen konnte, machten sie die Anlage wieder scharf und verabschiedeten sich in ihre Gerätehäuser. Der Rest der Nacht verlief für alle Ortswehren ruhig. Auch in Heudeber entzündete sich nichts mehr.